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Welt-AIDS-Tag 2020 im Schatten von Corona

Welt-AIDS-Tag 2020 im Schatten von Corona

Der alljährliche Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember wird in diesem Jahr von einem anderen Virus überschattet, das die Gesellschaft in Atem hält und sehr viel leichter übertragbar als das HI-Virus. Im Schatten der Corona-Pandemie steigt die Zahl der HIV-Infektionen aber auch weltweit weiter an. „Wichtig ist, trotz des aktuell beherrschenden Themas der Corona-Pandemie den Welt-Aids-Tag im Kampf gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Schuldzuweisungen zu nutzen. Das sind übrigens Probleme, die inzwischen ebenso Corona-Betroffene erleben“, so die zuständige Beraterin im Gesundheitsamt Kathrin Wolff. „Die Kampagnen zum Welt-Aids-Tag zielen deshalb darauf ab, mit bundesweiten Plakaten und Informationen Ängste und Vorurteile gegenüber Menschen mit HIV als Ursache von Diskriminierung abzubauen. Obwohl sich in den letzten 25 Jahren im Bereich der Vorsorge und Therapie so viel getan hat, erfahren Menschen mit HIV noch immer Zurückweisung und Benachteiligung, abwertende Äußerungen und Schuldzuweisungen. Oft herrscht noch die Vorstellung vor, dass von ihnen eine Gefahr ausgehe. Das kommt in der Familie genauso vor wie im Job oder im Gesundheitswesen. Ursache dafür sind meist Vorurteile und unbegründete Ängste.“

Zum Welt-AIDS-Tag organisiert der Landkreis Nordhausen normalerweise zusätzlich zu den regelmäßigen Angeboten zur HIV/AIDS-Prävention und -Beratung in Zusammenarbeit mit einigen Schulen und Einrichtungen verschiedene Aktionen und Veranstaltungen zum 1. Dezember. So waren in diesem Jahr auch wieder sechs Veranstaltungen mit einem HIV-positiven Mann unter dem Titel „Endlich mal was Positives“ geplant. Authentisch und glaubwürdig, mit einem Augenzwinkern in lockerer und manchmal provokativen Art begeistert dieser seine Zuhörer und bringt sie gleichzeitig zum Nachdenken. In diesem Jahr sollte sich auch ein nicht unerheblicher Teil der Veranstaltungen mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zu Corona beschäftigen. „Leider ist die Aktion wie so viele andere aufgrund von Corona so nicht möglich“, sagt Kathrin Wolff. „Wir hoffen, dass im nächsten Jahr unsere Veranstaltungen wieder wie gewohnt stattfinden können und ganz sicher wird dann auch das Thema Corona, rückblickend oder vielleicht auch noch begleitend, eine Rolle spielen wird.“

Trotz der Corona-Pandemie bietet das Gesundheitsamt des Landratsamtes Nordhausen eine wöchentliche AIDS- und HIV-Beratung an, bei der auch kostenfreie, anonyme HIV-Tests möglich sind. Erreichbar ist die HIV-Beraterin Kathrin Wolff telefonisch unter 03631 911-5402 und per E-Mail an gesundheitsfoerderung@lrandh.thueringen.de. Die Beratungsstelle befindet sich im Landratsamt Nordhausen, Behringstraße 3, Zimmer 140, zurzeit ist eine vorherige Terminabsprache erforderlich.

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