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Sollstedt ist ein Investitionsschwerpunkt des Landkreises

Die Gemeinde Sollstedt ist ein wichtiger Investitionsschwerpunkt der Nordhäuser Landkreisverwaltung. „Schule, Straße, Schwimmhalle - dank Fördermitteln können wir im Westen unseres Landkreises gleich drei große Bauprojekte realisieren und insgesamt rund 11 Millionen Euro investieren“, sagt Landrat Matthias Jendricke. „Zurzeit läuft bereits die Sanierung der Straße zwischen Sollstedt und Deuna. Dank der Förderzusage des Bundes können wir auch die Schwimmhalle Sollstedt weiter modernisieren. Und das Thüringer Infrastrukturministerium fördert die umfassende  Innensanierung der Grundschule Sollstedt sowie der Turnhalle. Damit können wir hier die Infrastruktur für die Einwohner qualitativ deutlich aufwerten, denn wir investieren hier in Größenordnungen.“

Bei der Gesamtsanierung der Straße zwischen Sollstedt und Deuna im Eichsfeld erfolgt derzeit bei Neu-Sollstedt der grundhafte Ausbau. Die Fahrbahnränder werden zurückgebaut, um die Straße zu verbreitern. Die Asphaltschicht bis Rehungen soll bis Ende April eingebaut werden. Anschließend werden die Bankette, Nebenanlagen, Markierungen und Beschilderung fertiggestellt. Die Verkehrsfreigabe für den Abschnitt Sollstedt – Rehungen ist für Ende Mai, Anfang Juni geplant. Danach wird unter Vollsperrung der Abschnitt Rehungen bis Deuna bis Ende des Jahres erneuert. Begonnen hat die Sanierung der 3,4 km langen Strecke vom Ortsausgang Sollstedt bis zur Kreisgrenze im Oktober, die bereits sanierte Ortslage von Rehungen ist ausgenommen. Ende 2020 hat der Landkreis die Asphaltoberflächen von Sollstedt nach Neu-Sollstedt hergestellt, derzeit laufen hier Restarbeiten. Witterungsbedingt konnten die Arbeiten erst wieder Anfang März starten. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme liegen im Landkreis Nordhausen bei rund 2,5 Mio. Euro, die das Land mit 2,18 Mio. Euro fördert, die Eigenmittel des Kreises betragen rund 355.000 Euro.

Auch die Sanierung der Schwimmhalle Sollstedt wird in den kommenden Jahren Fahrt aufnehmen. Anfang März hat der Haushalts­ausschuss des Bundes­tags eine Förderung von 2,5 Mio. Euro aus einem Sonderprogramm zugesagt. Geplant ist eine Gesamtinvestition von rund 2,8 Mio. Euro, der Landkreis Nordhausen muss nur etwa 10 % der Kosten übernehmen. Damit soll die Schwimmhalle barrierefrei ausgebaut, der Schwimm- und Saunabereich modernisiert werden. „Wir konnten in den vergangenen Jahren bereits über verschiedene Förderprogramme wie die EU-Leader-Förderung die Schwimmhalle in Teilen sanieren. Mit der Förderung des Bundes in Millionenhöhe gelingt aber ein ganz anderer Aufschlag, wir können die Besuchsqualität deutlich aufwerten und so diese wichtige Einrichtung für den Schul- und Freizeitsport für die Zukunft sichern“, betont Matthias Jendricke.

Auch die Schüler der Grundschule Sollstedt lernen hier Schwimmen. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun den Kreistagsbeschluss umsetzen können, der Sollstedt ganz oben auf die Prioritätenliste der Schulsanierungen gesetzt hat. Wir haben eine Fördermittelzusage über rund 3,3 Mio. Euro vom Land, um das Gebäude aus den 50er Jahren innen komplett zu sanieren, ebenso den angebauten Turnraum und den gesamten Außenbereich, wo auch neue Sportanlagen geplant sind“, berichtet Jendricke. „Wir werden als Schulträger selbst 2,25 Mio. Euro investieren, so dass insgesamt mehr als 5,5 Mio. Euro bereitstehen. Die Schule steht unter Denkmalschutz, was bei der Sanierung besondere Herausforderungen mit sich bringt.“ Nun wird in der Grundschule „Am Lohholz“ u.a. die komplette Haustechnik erneuert, eine Lüftungsanlage installiert, die Klassenzimmer vergrößert und deren Akustik verbessert. Während der umfangreichen Bauarbeiten werden die Sollstedter Schüler in der Grundschule Niedergebra unterrichtet. Vor dem im Sommer geplanten Umzug werden bislang nicht genutzte Klassenzimmer in Niedergebra hergerichtet und die Brandschutzmaßnahmen angepasst. Mit der komplexen Innensanierung wird der Landkreis Nordhausen die Erneuerung des Sollstedter Schulgebäudes beenden. Bereits 2009-11 wurde die Grundschule mit einer Bundesförderung energetisch saniert und ein zweiter Rettungsweg gebaut, 2012/13 folgten weitere Brandschutzmaßnahmen und 2014/15 wurde ein Aufzug eingebaut.

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