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Mit 25 Millionen Euro so viel Förderung wie nie

So viele Investitionen wie seit Jahren nicht mehr - das war die Botschaft von Landrat Matthias Jendricke im jetzigen Kreistag. In den letzten drei Jahren war der Investitionshaushalt des Landkreises Nordhausen so hoch wie seit über zehn Jahren nicht mehr. „Durch zahlreiche Gespräche mit dem Land ist es uns gelungen, so viele Fördermittel wie noch nie einzuwerben“, sagte Jendricke. „Ein Beispiel ist die Sanierung des Humboldt-Gymnasiums, wofür wir die Höchstfördersumme von 5 Millionen bekommen, dank der Unterstützung meiner Amtsvorgängerin und jetzigen Ministerin Birgit Keller.“ Insgesamt rund 25 Millionen Euro zusätzlicher Mittel für den Landkreishaushalt - darunter 9,4 Millionen Euro Bundesmittel für schnelles Internet, mehr als 1 Million für Fahrzeuge im Brand- und Katastrophenschutz und 8,5 Millionen Euro Bedarfszuweisung vom Land. „Damit können wir auch neue Großprojekte zusätzlich zu den laufenden Maßnahmen wie der Sanierung des Schiller-Gymnasiums Bleicherode starten“, so Jendricke. „Und durch die Millionenförderung konnten wir trotz der hohen Investitionen die Schulden weiter deutlich abbauen.“ So liegt der Schuldenstand aus Investitionskrediten und Fehlbeträgen früherer Jahre nun nur noch bei 23 Millionen Euro – 15 Millionen Euro weniger als 2010. „Damit ist die Pro-Kopf-Verschuldung seit 2012 kontinuierlich um mehr als ein Drittel auf 275 Euro pro Einwohner gefallen.“

In diesem Jahr gehen die Investitionen weiter. „Die umfangreiche Förderung beispielsweise für den Breitbandausbau und die Schulsanierungen investieren wir über mehrere Jahre hinweg“, so Jendricke. Rund 17 Millionen Euro sind im Investitionshaushalt 2018 veranschlagt. „Wir setzen damit klar die positive Entwicklung des Vorjahres fort und bauen den Investitionsstau weiter konsequent ab. Mein Ziel ist es, die aktuell günstige Förderkulisse für uns auch weiterhin bestmöglich auszuschöpfen. Denn ich sage klar, dass zurzeit angesichts der sprudelnden Steuereinnahmen und einer strategisch gut aufgestellten Förderpolitik des Landes Projekte umgesetzt werden können, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren.“ Denn im Gegensatz zu früheren Jahren seien nicht die mangelnden Fördermittel das Problem, sondern eher die begrenzten Personalkapazitäten im Landratsamt und die hohe Nachfrage in den hiesigen Baufirmen, wodurch gar nicht alle Aufträge angenommen werden können, so Jendricke.

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