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Kommunaler Bildungssektor weiterhin im Fokus der öffentlichen Verwaltung

Wie können Kommunen auch unabhängig von der Bildungshoheit des Landes ihre Bildungslandschaft ausgestalten? Dies war eine der Leitfragen des Bundesprojekts „Bildung integriert“, das der Landkreis Nordhausen seit Ende 2015, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfond der EU, umgesetzt hat. Aufgebaut wurde gemeinsam mit relevanten Akteuren der Region ein kommunales Bildungsmanagement, um die Bildungslandschaft strategisch zu steuern. In der Umsetzung haben die Projektmitarbeiter zum Beispiel Bildungsjournale erarbeitet, in denen auf Grundlage zentraler Daten konkrete Themen behandelt und Empfehlungen an die Verwaltungsspitze bzw. den Schulausschuss des Kreistages formuliert wurden. So wurde beispielsweise in Kooperation mit der Nordhäuser Hochschule das Angebot der Kreisvolkshochschule untersucht und vielfältige Ansätze für die Praxis und das Marketing der VHS beschrieben. Außerdem sind verschiedene Bildungsjournale zu den Schulen in Trägerschaft des Landkreises entstanden, u.a. zur baulichen Situation der einzelnen Objekte, erfolgten Investitionen sowie konkreten statistischen Entwicklungen.

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnten im letzten Projektjahr 2020 erprobte Strukturen und Netzwerke verstetigt werden. Zum Projektende trafen sich die Akteure und vereinbarten die Fortführung des kommunalen Bildungsmanagements in einer regionalen Lenkungsgruppe Bildung. Ebenso wurden die wichtigsten bildungspolitischen Handlungsfelder überprüft und angepasst. Im Fokus des kommunalen Bildungsmanagements sollen in den nächsten Jahren insbesondere die Themen frühkindliche Bildung, Digitalisierung, Berufsorientierung und Berufsschulnetz sowie der Umschulungs- und Fortbildungssektor stehen. „Die Etablierung einer datenbasierten Planungs- und Entscheidungskultur ist eines der wichtigsten Projektergebnisse. Wir haben dadurch die Möglichkeit, wichtige Entscheidungen nachvollziehbar und auf der Grundlage kommunaler Daten zu treffen. Die enge Anbindung an die Verwaltungsleitung sowie die Analysen in den Ausschüssen haben sich bewährt und etabliert“, resümierte Stefan Nüßle, der für Bildung zuständige 1. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen.

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