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Infektionsschutz auch in Freibädern wichtig

Wie können die Freibäder der Region trotz Corona wieder sicher öffnen? Darüber haben jetzt die Kommunen und Betreiber der Schwimmbäder auf Einladung des Landratsamtes Nordhausen gemeinsam beraten. Unter welchen Bedingungen eine Öffnung der Bäder möglich ist, dazu geben das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz und die Deutsche Gesellschaft für das Bäderwesen zahlreiche Hinweise bzw. einen Leitfaden vor. Denn jedes Bad braucht ein eigenes Infektionsschutzkonzept, je nach den Gegebenheiten vor Ort. „Diese Konzepte müssen nicht von uns als Landkreis genehmigt werden, aber wir haben den Betreibern zugesagt, gemeinsam die jeweiligen Schutzkonzepte vorabzustimmen“, sagte Hannelore Haase, 2. Beigeordnete des Landkreises, nach der Beratung. „Wir appellieren an die Badegäste, ihren eigenen Schutz und den der anderen Besucher vor Augen zu haben und auf die Regeln zu achten. Dabei werden auch Hinweisschilder und die Mitarbeiter in den Bädern helfen.“

So wird auch in den Freibädern die schon bekannte Abstandsregel von mindestens 1,50 Meter oberste Priorität haben. Ziele der Schutzmaßnahmen sind es, die Kontakte der Besucher untereinander zu reduzieren, die Badegäste und das Personal vor Infektionen zu schützen und möglichen Schmierinfektionen über Gegenstände und Geräte vorzubeugen. „Deshalb kann es in den Bädern auch zu Einschränkungen kommen. Es werden in einigen Bädern bestimmte Bereiche nur eingeschränkt nutzbar sein, wie beispielsweise Spielplätze, Umkleiden oder Volleyballfelder“, so Hannelore Haase. „Außerdem sind bei einem hohen Besucheraufkommen Einlassbeschränkungen notwendig, denn je nach der zur Verfügung stehenden Freifläche ergibt sich durch das Abstandsgebot eine Höchstanzahl von Besuchern. Einbezogen wird dabei auch der Erfahrungswert, dass sich immer etwa ein Drittel der Badegäste im Wasser aufhalten.“ Um die Anzahl der Gäste zu erfassen, hat sich zum Beispiel die Gemeinde Harztor für das Freibad in Niedersachswerfen ein digitales Zählsystem angeschafft. Damit werden nun auch die Besucher gezählt, die das Bad wieder verlassen und es wird bereits am Eingang angezeigt, wie viele Gäste noch ins Bad hineindürfen.

In ihrer Beratung haben die Betreiber festgelegt, dass die drei Bäder in Harztor, neben Niedersachwerfen noch Ilfeld und Neustadt, sowie das Bielener Kiesgewässer in Nordhausen am 1. Juni öffnen und damit quasi einen Testlauf beginnen. Ab 5. Juni werden dann schrittweise die anderen Freibäder im Landkreis Nordhausen in die Saison starten. Auch die Kioske werden dann mit den entsprechenden Infektionsschutzvorgaben wieder Essen und Getränke anbieten. Über die genauen Saisonstarttermine der einzelnen Schwimmbäder werden die Betreiber noch informieren.

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