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40 Corona-Infektionen im Landkreis Nordhausen

Über das Osterwochenende wurden neun weitere Corona-Infektionen im Landkreis Nordhausen bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen nun bei 40 Fällen. Das Gesundheitsamt hat auch an den Feiertagen umfangreich die Kontaktpersonen der Erkrankten ermittelt. Zahlreiche Menschen befinden sich nun vorbeugend in häuslicher Quarantäne, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Derzeit werden sechs Corona-Patienten stationär behandelt, davon zeigen drei einen schweren Krankheitsverlauf.

Die Landkreisverwaltung hat zudem gestern eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht, die ab morgen gilt. Erforderlich wurde dies aufgrund der neuen Rechtsverordnung des Landes aus der vergangenen Woche. Zusätzlich angepasst ist in der geänderten Allgemeinverfügung insbesondere der Passus zu den Zutrittsvoraussetzungen für den Einzelhandel. Bei großen Märkten ab 700 Quadratmetern Verkaufsfläche muss ein Mitarbeiter im Eingangsbereich während der gesamten Öffnungszeiten die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen sicherstellen. Anfangs hatten die Einkaufsmärkte solches Personal bereits am Eingang, das zum Beispiel darauf geachtet hat, dass die Sicherheitsabstände eingehalten und die Einkaufswagen desinfiziert werden. Nun hat das Landratsamts jedoch vermehrt Hinweise von Kunden zu bestimmten Supermärkten erhalten, bei denen niemand am Eingang steht und auch Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe fehlen. Deshalb wurde dies nun noch einmal verbindlich geregelt. Gleichzeitig wurde auch die Berechnungsformel für die Anzahl der Einkaufswagen an Hand der Quadratmeter der Verkaufsfläche klarer festgelegt.

Ab morgen, 14. April, wird auch ein Mund-Nasen-Schutz beim Einkaufen, im ÖPNV und Taxen zur Pflicht. Inzwischen zeigt sich deutlich in der wissenschaftlichen Diskussion zur Corona-Pandemie, dass zusätzliche Maßnahmen wie ein Mund-Nasen-Schutz wichtig sind, um das öffentliche Leben wieder „hochfahren“ zu können. In der Landkreisverwaltung hofft man so auch darauf, bald wieder mehr Geschäfte öffnen können. Ab Dienstag dürfen nur noch Menschen mit einem Mund-Nasen-Schutz einen Einkaufsmarkt, Bus, Straßenbahn oder Taxi betreten. Dies muss kein medizinischer Schutz sein, anerkannt wird jeder Schutz, der geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchen durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer zertifizierten Schutzkategorie, wie beispielsweise aus Baumwollstoff genähte Masken, Schals, Tücher oder Schlauchtücher, die Mund und Nase gleichzeitig bedecken.

Nachzulesen ist die Allgemeinverfügung unter https://www.landratsamt-nordhausen.de/informationen-coronavirus.html

Über das Osterfest war auch der Vollzugsdienst des Landratsamtes Nordhausen im Einsatz, ebenso die Polizei und die Ordnungsämter der Stadt Nordhausen und weiterer Kommunen. Dabei wurden insbesondere beliebte Ausflugsziele besucht, um die Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen wie das Kontaktverbot zu kontrollieren. Bei dem schönen Osterwetter waren viele Wanderer und Spaziergänger unterwegs, die sich jedoch an die Vorschriften gehalten haben. Nur sehr vereinzelt mussten Gruppen aufgelöst werden. 

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