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Für mehr Weltoffenheit und Vielfalt

Der Landkreis Nordhausen nimmt als einer der ersten Landkreise deutschlandweit am Modellprojekt „Weltoffene Kommune - Vom Dialog zum Zusammenhalt“ der Bertelsmann Stiftung und der Denkfabrik PHINEO teil. Ziel des Vorhabens ist es, die Akteure der Integrationsarbeit auf kommunaler Ebene zu stärken. „Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen gegen rechtsextreme Tendenzen, Rassismus und Populismus und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern - unabhängig davon, woher unsere Einwohner kommen, welche Hautfarbe oder Religion sie haben“, so Landrat Matthias Jendricke.

Die Akteure aus Verwaltung und Zivilgesellschaft werden nun mit Hilfe eines Selbstchecks gemeinsam mit den Projektverantwortlichen bei der Bertelsmann Stiftung und PHINEO einschätzen, wie der Landkreis Nordhausen aktuell aufgestellt ist und wie das politische Handeln für Integration und Vielfalt weiterentwickelt werden kann. „Ich freue mich sehr, dass unsere Bewerbung bei der Bertelsmann Stiftung und PHINEO erfolgreich war, denn nun können wir mit professioneller Begleitung unsere Integrationsarbeit hinterfragen und nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen“, sagt Mohamed Sayed, Vorsitzender des Integrationsbeirates und Integrationsbeauftragter des Landkreises Nordhausen, der das Projekt federführend begleitet. 

Am geplanten Selbstcheck-Workshop sollen u.a. die Mitglieder des Integrationsbeirats und des Netzwerks zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund mitwirken. „Der Kreis Nordhausen macht den nächsten Schritt, eine weltoffene Kommune zu werden. Wir freuen uns, dieses Vorhaben zu begleiten und durch Impulse zu unterstützen“, so die Projektverantwortlichen von der Bertelsmann Stiftung Samera Bartsch und Claudia Walther. „Die Erfahrungen des Landkreises werden wiederum anderen Kommunen zur Verfügung gestellt.“ Am Modellprojekt Weltoffene Kommune, das die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration fördert, werden sich insgesamt bis zu 40 Kommunen bis Ende 2021 beteiligen.

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