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Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ - Landesprogramm „Familie eins99“)

Das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ) regelt ab 2019 die Familienförderung in Thüringen neu. Fristgerecht zum 15. November 2018 beantragte der Landkreis Nordhausen die höchstmögliche Landesförderung (Stufe 3) beim Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie ab dem Jahr 2019.

Mit dem LSZ oder auch neu Landesprogramm „Familie eins99“ sollen ab 2019 Familien bedarfsgerechter und stärker unterstützt werden. Die Familie wird in diesem Zusammenhang als fürsorgeorientierte generationsübergreifende Solidargemeinschaft verstanden, anders als der klassische Familienbegriff. Durch die gesellschaftliche und ökonomische stetig veränderte Lebenswelt muss sich vor allem mit dem sozialen infrastrukturellen Rahmen auseinandergesetzt und dieser passgenau gestaltet werden.

Eine entsprechende integrierte fachspezifische Planung ist somit die Grundvoraussetzung zur Schaffung einer bedarfsgerechten sozialen Infrastruktur für das Zusammenleben der Generationen. Es bedarf daher einer engen Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung, Leistungserbringern, Interessengruppen und Ehrenamt. Familien sollen künftig besser und umfangreicher die Informationen, Beratungen und Unterstützung erhalten, die sie brauchen.

In seiner Sitzung am 18.12.2018 hat der Kreistag des Landkreises Nordhausen den integrierten fachspezifischen Plan zur Sicherung und Entwicklung einer bedarfsgerechten Infrastruktur für Familien zur Stärkung des Zusammenlebens von Generationen im Landkreis Nordhausen (Beschluss 747/18)  beschlossen. Dieser beinhaltet familienpolitische Zielsetzungen des Landkreises, welche gleichzeitig Handlungsfelder und Schwerpunkte für die Förderung im Rahmen des Landesprogrammes „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ) 2019 darstellen.

Auf dieser Grundlage erfolgt nun der Aufruf zur Konzepteinreichung für Maßnahmen, die sozialraum- und beteiligungsorientiert im Rahmen des „LSZ“ in 2019 erstmalig gefördert werden sollen. Antragsberechtigt sind Kommunen oder Träger.

Hinweis zu den Antragsunterlagen

Die Antragsunterlagen zum Landesprogramm senden wir Ihnen gern auf Anfrage zu.

Nutzen Sie gern vor Antragstellung das Beratungsangebot der Sozialplanung!

Kontakt

Landratsamt Nordhausen

Stab Sozialplanung/Controlling

E-Mail: soziales@lrandh.thueringen.de

Tel. 03631 911542

Diskussion zur Armutspräventionsstrategie

Um die bisherige Umsetzung der Armutspräventionsstrategie des Landkreises Nordhausen zu diskutieren und die perspektivische Weiterentwicklung zu beraten, lädt der Landkreis gemeinsam mit der Hochschule Nordhausen zum Fachtag Integrierte Sozialplanung ein. Am 4. November, ab 13.30 Uhr, im Ratssaal des Bürgerhauses Nordhausen, Nikolaiplatz 1, werden soziale Träger und weitere Akteure der sozialen Arbeit eine erste Zwischenbilanz nach der Beschlussfassung der Armutspräventionsstrategie im vergangenen Jahr ziehen.

Was bedeutet Armutsprävention als Querschnittsaufgabe und wie gelingt die interdisziplinäre, ressortübergreifende Angebotsgestaltung und rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit? Zu diesen Fragen tauschen sich die Partner aus verschiedenen Bereichen und Fachrichtungen beim Fachtag aus, stellen beispielhaft aktuelle Angebote und Formen der Zusammenarbeit vor und wollen dazu anregen, die bestehende Netzwerkarbeit zu reflektieren und zu erweitern sowie neue Ideen und Ansätze für die eigene Arbeit geben. Neben dem Rückblick auf bereits angeschobene Prozesse und den Impulsen aus der Praxis soll auch ein Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre geworfen werden.

Das Land Thüringen unterstützt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds den Prozess der integrierten Sozialplanung im Landkreis Nordhausen inzwischen schon in der zweiten Förderphase. In der ersten Förderphase hat die Landkreisverwaltung die Armutspräventionsstrategie erarbeitet, deren Realisierung sowie die Verankerung der integrierten Sozialplanung in der Verwaltung nun bis Herbst 2021 im Vordergrund stehen. Die integrierte Sozialplanung zielt darauf ab, die bestehenden sozialen Dienstleistungen und Angebote noch bedarfsgerechter zu gestalten und wenn erforderlich weiterzuentwickeln.

Integrierte fachspezifische Planung

LK NDH_ Plan_LSZ.pdf (22,9 MiB)