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Ab 9. April Masken in Apotheken erhältlich

Ab morgen, 9. April, sind Einweg-Mund-Nasen-Masken in den Apotheken im Landkreis Nordhausen erhältlich. Der Landkreis Nordhausen beliefert am späten Nachmittag die Apotheken im Landkreisgebiet. Wie bereits angekündigt werden die Masken dann ab morgen für 70 Cent pro Stück nahezu zum Selbstkostenpreis zum Verkauf angeboten, in einer Abgabemenge von maximal 50 Stück pro Haushalt. „Unsere Mitarbeiter des Katastrophenschutzes verteilen heute eine erste Lieferung von Einweg-Masken an die Apotheken. Wir freuen uns, dass uns die Apotheken im Landkreis unterstützen und Masken anbieten werden. Wir werden die Apotheken auch kontinuierlich weiter beliefern können, so dass jetzt niemand Hamsterkäufe machen muss“, sagt Landrat Matthias Jendricke. „Doch ich möchte noch einmal betonen, dass solche Einweg-Masken, auch OP-Masken genannt, nicht für jedermann erforderlich sind - selbstgenähte, wiederverwendbare Masken sind beim Einkaufen und im ÖPNV ausreichend.“

Insgesamt hat der Landkreis Nordhausen 1,3 Millionen Mund-Nasen-Masken bestellt, die in verschiedenen Teilmengen per Luftfracht im Laufe des Monats geliefert werden. Die Landkreisverwaltung erwartet noch heute eine Lieferung von 150.000 Masken, die die Mitarbeiter des Katastrophenschutzes direkt vom Flughafen Köln/Bonn abholen werden. „Momentan ist natürlich nicht nur die Verfügbarkeit von Schutzmaterialien problematisch, sondern auch die Logistik und der Transport“, so Jendricke. „Deshalb nutzen wir den Luftweg, um eine zeitnahe Lieferung zu erreichen. Wir fahren morgen früh selbst mit unserem Feuerwehr-LKW zum Flughafen, um die Masken dort direkt nach der Zollfreigabe abzuholen.“ Der Landrat ist zuversichtlich, dass mit den jetzt ausgelösten Bestellungen ausreichend der einfachen Mund-Nasen-Masken im Landkreis Nordhausen bereitstehen werden, um die Nachfrage in der Bevölkerung wie auch in den medizinischen Einrichtungen erfüllen zu können.

Hinweise zu Behelfs-, Textil- bzw. Community-Masken

Ab kommender Woche empfiehlt der Landkreis Nordhausen, einfache Mund-Nasen-Masken bzw. Behelfsmasken, auch Community-Maske genannt, beim Einkaufen, im ÖPNV und Taxen zu tragen. Diese neue Regelung wurde im Pandemie-Krisenstab des Landkreises festgelegt, der sich jede Woche dienstags trifft. Hier spielte die fachliche Einschätzung des Gesundheitsamtes die maßgebliche Rolle. „Eine Mund-Nasen-Maske, die die Geschwindigkeit des Ausatem-Stroms verringert und der Verbreitung von Tröpfchen beim Sprechen, Niesen oder Husten entgegenwirkt, hilft dabei, andere vor einer Infektion zu schützen“, betont Amtsärztin Ingrid Francke. „Angesichts der aktuell niedrigen Fallzahlen von nachgewiesenen CoV-2 im Landkreis Nordhausen haben wir momentan einen Durchseuchungsgrad unserer Bevölkerung, der deutlich unter 0,5 % liegt. Damit gibt es um Umkehrschluss keinerlei relevante Immunität unserer Landkreisbevölkerung, eine sogenannte „Herden-Immunität“ zum Schutz von besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen. Dies trifft im Übrigen auf Basis der aktuell 982 nachgewiesenen Infektionsfällen im statistischen Mittel auch für das ganze Land Thüringen zu. Dies hat uns dazu bewogen, Mund-Nasen-Masken in bestimmten Situationen zu empfehlen, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zumindest zu verzögern.“ Auch der bekannte Virologe Alexander Kekulé von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie des Uni-Klinikums Halle, spricht sich für Mund-Nasen-Masken aus, um den derzeitigen Lockdown beenden zu können.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist auf seiner Internetseite darauf hin, dass auch einfache Schutzmasken, auch selbstgenähte Behelfsmasken, das Risiko verringern können, andere durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken. Wichtig seien außerdem natürlich weiterhin eine gründliche Hände-, Husten- und Nieshygiene sowie ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen. Gerade den letztgenannten Punkt immer wieder ins Bewusstsein zu rücken, dabei können Behelfsmasken helfen und entsprechend die Menschen sensibilisieren, so das RKI.

Gerade vor dem Hintergrund, dass nicht jeder, der mit Coronavirus infiziert ist, dies auch sofort  bemerkt, kann eine Behelfsmaske vor einer Ansteckung Anderer schützen, so das RKI. In der Regel seien Betroffene bereits mit sehr leichten Symptomen ansteckend, manche erkranken gar nicht und können den Erreger trotzdem ausscheiden und damit weitergeben. Gerade in diesen Fällen könne das vorsorgliche Tragen von Behelfsmasken dazu beitragen, das Übertragungsrisiko zu vermindern - gerade in geschlossenen Räumen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel im ÖPNV und Lebensmittelgeschäften, schreibt das RKI auf seiner Internetseite. „Genau für diese Situationen empfehlen wir das Tragen einer Behelfsmaske - ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz ist dafür nicht erforderlich“, sagt Ingrid Francke. Beim Einkaufen, in Bus und Straßenbahn können mögliche Kontaktpersonen nach einem Infektionsfall auch nicht nachvollzogen werden. „Wichtig ist, dass die Maske aus fest gewebten Stoff besteht, dafür eignen sich beispielsweise auch alte Bettwäsche und Laken, die bei mindestens 60 Grad waschbar sind. Die Maske sollte eng anliegen, Mund und Nase gleichzeitig bedecken, durchfeuchtete Masken müssen gewechselt werden.“  

Auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gibt auf seiner Internetseite zahlreiche Tipps, worauf es beim Tragen von Behelfsmasken bzw. Community-Maske ankommt. So sollte auch mit einer Maske der Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m zu anderen Menschen unbedingt eingehalten und die gängigen Hygienevorschriften eingehalten werden. Die Hände sollten vor und nach dem Aufsetzen der Maske gründlich, 20 bis 30 Sekunden lang mit Seife gewaschen werden. Da die Außenseite einer gebrauchten Maske Erreger enthalten könnte, sollte diese möglichst nicht berührt werden. Benutze Masken sollten z.B. in einem Beutel luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen werden.

 

Weitere Informationen dazu unter:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html#FAQId13545204

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

Neue Allgemeinverfügung des Landkreises Nordhausen

Ab kommender Woche empfiehlt der Landkreis Nordhausen, beim Einkaufen, in Bussen, Straßenbahnen und im Taxi einen einfachen Mund-Nasenschutz zu tragen. Dies regelt die neue Allgemeinverfügung, die am Dienstag im Pandemie-Krisenstab auch mit dem Gesundheitsamt beraten wurde. „Wenn man gleichzeitig den Mindestabstand einhält, kann auch ein Schutz beispielsweise durch ein Tuch, Schal oder eine selbstgenähte Maske dabei helfen, andere vor einer Infektion zu schützen“, sagt Landrat Matthias Jendricke. „Niemand braucht sich somit einen medizinischen Mundschutz zu kaufen – wir wissen, dass diese momentan Mangelware sind. Wichtig ist, dass Mund und Nase gleichzeitig bedeckt sind.“ Diese Regelung gilt nicht, wenn man sich draußen, unter freiem Himmel bewegt, in privaten oder dienstlichen Fahrzeugen unterwegs ist und ebenso nicht für Kinder unter 12 Jahren und Menschen mit Behinderung. Auch der Arbeitsbereich ist von den Regelungen ausgenommen. „Arbeitgeber müssen dies im Rahmen ihres Gesundheitsschutzes eigenständig regeln - dies gilt auch für Verkaufspersonal“, so Jendricke.

Ab 14. April wird die Empfehlung dann zur Pflicht. Geschäftsinhaber und Fahrzeugführer im ÖPNV können von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und den Zutritt ohne Mund-Nasen-Schutz verweigern“, betont Jendricke und machte mit dem späteren Zeitpunkt nach Ostern deutlich, dass sich jeder damit auf die Situation einrichten kann. Anerkannt ist übrigens jeder Schutz, der aufgrund seiner Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie, möglich sind also beispielsweise aus Baumwolle selbstgeschneiderte Masken, Schals, Tücher oder Schlauchtuch. „Damit wird klar, dass man auch Dinge verwenden, die fast jeder schon zuhause hat“, so Jendricke. Kunden im Straßenverkauf, in Tankstellen oder Werkstätten müssen diesen Mund-Nasen-Schutz nicht tragen. Ziel dieser Schutzmaßnahme ist es, die Ausbreitung des Coronavirus im öffentlichen Raum einzudämmen. „Ich hoffe, dass es uns damit perspektivisch gelingt, wieder mehr Läden in Zukunft öffnen zu können, wenn wir uns alle mit diesen einfachen Mitteln schützen“, sagt Jendricke. “Dabei denke ich auch an den Schutz der Mitarbeiter an Supermarktkassen, die hunderte Kundenkontakte am Tag haben und an Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen, die auch weiterhin einkaufen gehen müssen.“ 

Aufgrund zahlreicher Hinweise, dass Kundentoiletten in vielen Fällen geschlossen wurden, regelt die Allgemeinverfügung nun ausdrücklich, dass Kundentoiletten, die bislang zur Verfügung gestellt wurden, auch weiterhin bereitgestellt werden müssen. Dies gilt für Geschäfte und Tankstellen, jedoch nicht für Einrichtungen, die nur noch für den Straßenverkauf geöffnet sind. 

Die neue Allgemeinverfügung trifft auch konkrete Regelungen zur häuslichen Quarantäne von Erkrankten bzw. Kontaktpersonen, die das Gesundheitsamt ausspricht. Besonders wichtig ist, dass die betroffene Person sowie alle weiteren Menschen, die mit im Haushalt leben, jeden über die Quarantäne informieren muss, der aus behördlichen oder weiteren Gründen Kontakt mit ihr hat - dies gilt für Polizei, Feuerwehr, medizinische Dienste ebenso wie für Lieferdienste.

Die Allgemeinverfügung gilt bis zum 19. April 2020.

Neue Allgemeinverfügung des Landkreises Nordhausen

Allgemeinverfügung - In Kraft getreten am 03.04.2020.pdf (43,9 KiB)

Corona-Infektionen im Landkreis Nordhausen

Stand Corona-Infektionen im Landkreis Nordhausen am 7.4.2020:

Gesamtanzahl der Corona-Infektionen:   26  
Neue bestätigte Infektionen in letzten 24 h:   4  
Davon stationär behandelt:    4   
Davon gelten als genesen:   12  

2. Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 - 7. April 2020

 

 

Corona-Hotlines

Corona-Bürger-Hotline der Thüringer Staatskanzlei: 
0361 75 049 049
Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 20 Uhr zu erreichen.

Hotline für Unternehmen der Thüringer Aufbaubank: 
0800 534 56 76
 
Die Hotline Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag von 8 bis 13 Uhr erreichbar.

Hotline des Thüringer Bildungsministeriums:
0361 57 3411 500

Landesamt für Verbraucherschutz:
0361 57-3815099 
Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und 13:30 - 15 Uhr zu erreichen.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117

Bundesministerium für Gesundheit:
030 346 465
(Mo-Do: 8-18 Uhr, Fr: 8-12 Uhr)

Unabhängige Patientenberatung:
0800 0 11 77 22
(Mo - Fr: 8-22 Uhr, Sa: 8-18 Uhr)

Informationen für Unternehmen

Corona-Soforthilfeprogramm Thüringen: Antragsformulare zum Herunterladen

Thüringer Aufbaubank:
Akuelle Informationen für Unternehmen, z.B. Liquiditätshilfen oder Förderprogramme 
Hotline der Thüringer Aufbaubank: 0800 534 56 76 (Mo - Do: 8.30 bis 18 Uhr, Fr: 8.30 bis 15 Uhr)

Informationen für Einzelunternehmer und Kulturschaffende

Online-Plattform für lokale Wirtschaft

Gutscheinportal für Harzer Geschäfte, Restaurants und weitere Unternehmen

 

Thüringer Finanzministerium: 
Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Steuerpflichtige

Merkblatt - Entschädigungsanträge gemäß §§ 56 und 57 Infektionsschutzgesetz 

Bundeswirtschaftministerium:
Service- und Info-Paket zur Coronakrise

Bundesarbeitsministerium:
Arbeitsrechtliche Informationen

Bundesagentur für Arbeit:
Informationen zu Kurzarbeitergeld

IHK in Thüringen: 
Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie

Bürgschaftsbank Thüringen:
Infos für krisenbedingt betroffene Unternehmen (z.B. Überbrückungsfinanzierung)

KfW:
Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:
Handbuch "Betriebliche Pandemieplanung" 

Corona-Abstrich-Stelle in Wiedigsburgklause Nordhausen

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) bietet jetzt eine zentrale Corona-Abstrich-Stelle, in der Wiedigsburgklause, direkt an der Wiedigsburghalle in der Hohensteiner Straße in Nordhausen.

  • Wichtig ist, dass diese Corona-Abstrich-Stelle nicht ohne eine vorherige Terminvereinbarung über den Hausarzt aufgesucht werden kann.

  • Zunächst muss also grundsätzlich der behandelnde Hausarzt telefonisch kontaktiert werden.

  • Der Hausarzt entscheidet, ob ein Corona-Abstrich erforderlich ist und vereinbart dann einen Termin in der Corona-Abstrich-Stelle.

  • Erst mit diesem Termin kann die Untersuchung in der zentralen Abstrich-Stelle erfolgen.

Der Zugang zur Corona-Abstrich-Stelle erfolgt von außen direkt in der Wiedigsburgklause, auf der rechten Seite der Wiedigsburghalle. Geöffnet ist die Abstrich-Stelle montags bis freitags von 18 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 16 bis 18 Uhr, allerdings wie beschrieben nicht unangemeldet, sondern ausschließlich für die vorab vom Hausarzt vereinbarten Termine.