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Guter Korn & mehr – Ein Wirtschaftsstandort mit Geschmack

Der Landkreis Nordhausen im Dreiländereck Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen ist das wirtschaftliche Zentrum Nordthüringens. Die Region in der Mitte Deutschlands ist geprägt von einer langen industriellen Tradition, die heute innovative Unternehmen wie der größte Industriebetrieb Schachtbau, der Kurbelwellenproduzent FEUERpowertrain, der Verpackungshersteller Thimm Schertler, der Windräderproduzent Sinoi und viele weitere Firmen fortführen und weiterentwickeln. Die wirtschaftliche Infrastruktur wird stets zielgerichtet weiter ausgebaut. Mit der Kornkammer der Goldenen Aue vor der Tür hat die Region zudem einen landwirtschaftlichen Schwerpunkt und war und ist mit der Nordbrand Nordhausen GmbH einer der wichtigen Brennerei-Standorte in Deutschland.

Breiter Branchenmix

Nach einem deutlichen Strukturwandel bedingt durch die Wende baut die heute ausgewogene Wirtschaftsstruktur auf einem stabilen Branchenmix mit mittelständischem Charakter auf. Die Region verbindet historisch gewachsene und zukunftsorientierte Industrie und Dienstleistungen. Schwerpunkte sind die Bau- und Baustoffindustrie, Maschinenbau, Automobilzulieferindustrie, Metallverarbeitung, Energie-, Antriebs- und Umwelttechnik, Hydrogeologie, Verpackungs-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Nach der Branchenübersicht der IHK sind gemessen an der Zahl der Einzelbetriebe die größten Wirtschaftszweige der Dienstleistungssektor, gefolgt von Einzelhandel, Tourismus, dem verarbeitenden Gewerbe, Bergbau, Energie und Ab-/Wasser sowie Abfallwirtschaft sowie den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Die Gesundheits- und Sozialwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt. Neben dem Südharz Klinikum Nordhausen, das eine Maximalversorgung bietet und mit mehr als 1.800 Beschäftigten der größte Arbeitgeber ist, gibt es das Fachkrankenhaus für Orthopädie Helios-Klinik Bleicherode, das Evangelische Fachkrankenhaus für Atemwegserkrankungen in Neustadt sowie das Neurologische KMG-Rehabilitationszentrum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Sülzhayn. Der Landkreis Nordhausen verfügt zudem über eine Dichte an ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und -diensten, die in Thüringen einen Spitzenwert darstellt.

Im Bereich Forschung und Entwicklung liegen die Schwerpunkte u.a. bei der Fahrzeug-, Energie- und Antriebstechnik, Biogas, Verfahrens- und Oberflächentechnik, Baustoffen und deren Veredelung. Zukunftsorientierte grüne Technologien setzen Maßstäbe in der Lehre und Forschung insbesondere in der Regenerativen Energietechnik und der Umwelt- und Recyclingtechnik in der Fachhochschule Nordhausen, in der Bundesfachschule für Kälte-Klima-Technik Niedersachswerfen sowie in der Entwicklung und Produktion in regionalen Firmen.

Alteingesessene Traditionsunternehmen, gewachsener Mittelstand und junge, aufstrebende Firmen haben sich den Themen alternative Energien und Klimaschutz verschrieben. Einige Beispiele sind: Schachtbau Nordhausen hat eine neue Biogas-Typenlösung entwickelt, die deutlich höhere Gasausbeuten als bislang üblich erreicht und hat dafür den Innovationspreis des Landkreises Nordhausen gewonnen. In einem deutsch-chinesischen Joint Venture baut SINOI in Nordhausen für internationale Kunden technisch ausgefeilte Rotorblätter für Windkraftanlagen. Im Landkreis fangen großflächige Photovoltaikanlagen Sonnenstrahlen ein, die zu den größten Modellen im Freistaat zählen und setzt dabei innovative Flächennutzungskonzepte um wie bei den Solaranlage der Stadtwerke Nordhausen auf dem Abfallwirtschaftszentrum Nentzelsrode, dort kombiniert mit Windkraftanlagen, oder auf der Kali-Abraumhalde in Bleicherode, wo die NDH-Entsorgungsbetreibergesellschaft großflächig Solarmodule installiert hat. Dieser Zuwachs regenerativer Energie zeigt sich auch in der Bilanz der EVN Energieversorgung Nordhausen, die den Anteil alternativer Energiequellen in den vergangenen Jahren deutlich steigern konnte.

Infrastruktur

BIC NordthüringenSehr gute Voraussetzungen für Firmenansiedlungen bietet die Infrastruktur der Region Nordhausen. Durch den Landkreis führt die Autobahn A38, die wichtigste Ost-West-Achse mit transeuropäischer Bedeutung, die die Wirtschaftsräume Halle-Leipzig und Kassel-Göttingen-Ruhrgebiet verbindet, und die über die kreuzenden A7, A9, A14 und die A71 auch gute Nord-Süd-Verbindungen bietet. Daneben führen die Bundesstraßen B4, B81 und B243 nach Thüringen hinein sowie in die angrenzenden Bundesländer im Harz. Auch über die Schiene gibt es regelmäßige Züge u.a. zur Landeshauptstadt Erfurt sowie Fernverbindungen. In Nordhausen steht zudem ein Sonderlandeplatz zur Verfügung, der für ein Startgewicht bis 5,7 Tonnen zugelassen ist. Zur hervorragenden Infrastruktur tragen maßgeblich die Kreisstadt Nordhausen mit schon erwähnten Einrichtungen wie der jüngsten Fachhochschule Thüringens, die beste Ausgangsbedingungen für F&E-Projekte bietet, dem Südharz Klinikum oder dem Theater Nordhausen bei. Weitere Standortvorteile sind ein leistungsfähiges und gut vernetztes Regionales Servicecenter der IHK vor Ort in Nordhausen sowie der Verbund der Kreishandwerkerschaft der Landkreise Nordhausen und Eichsfeld und die starke Interessenvertretung der regionalen Wirtschaft durch den Nordhäuser Unternehmerverband mit weit über 100 Mitgliedern. Das Technologie- und Gründerzentrum BIC Nordthüringen GmbH bietet gerade jungen, technologieorientierten Unternehmen gute Startbedingungen, flankiert durch regionale, nationale und internationale Projekt- und Netzwerkarbeit.

Spatenstich IG Goldene AueAttraktiven Raum für Neuansiedlungen stellen die 22 Industrie- und Gewerbegebiete im Landkreis Nordhausen zur Verfügung. Zwei Beispiele sind: Das Industriegebiet „Goldene Aue“ östlich von Nordhausen direkt an der A38 bietet auf 100 Hektar ideale Ausgangsbedingungen für eine Firmenansiedlung oder -erweiterung. Bis 2013 wird das Areal erschlossen, die Vermarktung liegt in den Händen der LEG. Ebenfalls direkt an der A38 liegt das größte Gewerbegebiet der Stadt Bleicherode „Am Kirchhagenschen Weg“ mit 24 Hektar.

Seit der Wende wurde zielgerichtet die wirtschaftsnahe Infrastruktur ausgebaut, wobei die Erschließung von attraktiven Gewerbegebieten mit Hilfe von Fördermitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes einen Schwerpunkt darstellte. Die Gewerbestandorte sind verkehrstechnisch gut angebunden und überwiegend voll erschlossen. Die Mehrzahl befindet sich in kommunaler Hand. Akzeptable Grundstückspreise mit Verhandlungsspielräumen sowie angemessene Gebühren für Ver- und Entsorgung sowie Steuerhebesätze runden die Attraktivität des Angebots der Ansiedlungsflächen ab.