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Zusammenarbeit ausbauen

Die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, das Nordthüringer Schulamt und der Landkreis Nordhausen wollen ihre Zusammenarbeit im Rahmen einer Jugendberufsagentur weiterentwickeln. Ziel ist es, so gemeinsam die Jugendarbeitslosigkeit zu senken. Zu einer Auftaktveranstaltung haben sich in dieser Woche mehr als 40 Vertreter dieser Institutionen sowie von freien Trägern in der Agentur für Arbeit getroffen, um Wege auszuloten, wie junge Menschen gemeinsam noch besser gefördert werden können. „Eine Jugendberufsagentur gibt es bereits im Kyffhäuserkreis und wir können hier auf viele gute Erfahrungen aufbauen", erläuterte Karsten Froböse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur. "Wir wollen junge Menschen nicht parallel betreuen. Wir wollen sie gemeinsam betreuen.“

Angesichts der demografischen Entwicklung seien die Chancen junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt deutlich besser als vor einigen Jahren, so Karsten Froböse. 5.500 der knapp 29.200 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Landkreis Nordhausen sind 55 Jahre und älter und werden in den nächsten zehn Jahren in Rente gehen. Die Arbeitslosigkeit bewegt sich aktuell auf dem niedrigsten Niveau seit der Wende. Rund 360 15- bis 25-jährige Arbeitslose hat die Statistik im Jahresdurchschnitt 2013 erfasst - die Jugendarbeitslosigkeit ist seit 2010 um rund ein Drittel gesunken. Diesen positiven Trend soll  nun die Jugendberufsagentur verstärken. Schon jetzt laufe die Zusammenarbeit von Arbeitsagentur, Jobcenter, Landkreis und Schulamt sehr gut, so Stefan Nüßle, 2. Beigeordneter des Landkreises. Dies sei ein starkes Fundament, auf dem man nun aufbauen wolle.

Als einer der ersten Landkreise bundesweit hat der Kyffhäuserkreise den Grundgedanken aufgegriffen und im Jahr 2010 ein „Arbeitsbündnis Jugend und Beruf“ ins Leben gerufen. Mit einer interdisziplinären, übergreifenden Zusammenarbeit dreier Institutionen wurde hier bereits erfolgreich der Jugendarbeitslosigkeit begegnet. Die Idee des heutigen Namens der „Jugendberufsagentur“ stammt hingegen aus Hamburg. Jugendberufsagenturen vereinen verschiedene Akteure unter einem Dach, um die berufliche Integration junger Arbeitssuchender weiterzuentwickeln und zu verhindern, dass jemand im Hilfesystem „verloren geht". Bundesweit gelten Jugendberufsagenturen inzwischen als ein wegweisendes Instrument, um die Kooperation zwischen den Institutionen Jobcenter, Arbeitsagentur, Schulamt und der Kinder- und Jugendhilfe des Jugendamtes zu intensivieren. 

 

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