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Vortrag zu Tuberkulose

Das Evangelische Fachkrankenhaus für Atemwegserkrankungen in Neustadt und das Gesundheitsamt des Landkreises Nordhausen informieren am 13. April zum Thema Tuberkulose. Um 17 Uhr beginnen im Lesesaal des Bürgerhauses in Nordhausen zwei Fachvorträge. Im ersten Vortrag berichtet der Chefarzt des Neustädter Fachkrankenhauses Dr. Klaus Thomas zur Tuberkulose im Jahr 2015/16 und gibt hier einen Überblick über die Geschichte und die Entstehung der Krankheit sowie zu Behandlungsmöglichkeiten. Im zweiten Vortrag spricht die Amtsärztin Ingrid Francke zur Verbreitung der Tuberkulose welt-, bundes- und thüringenweit sowie im Landkreis Nordhausen sowie über die Aufgaben der Gesundheitsämter im Rahmen der Tuberkulosebekämpfung. Die Informationsveranstaltung will einen Beitrag dazu leisten, die Erkrankung besser zu verstehen, mögliche Risiken richtig einzuschätzen, über vorbeugende Maßnahmen und die guten Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären.

Die Infektionskrankheit Tuberkulose begleitet die Menschheit schon sehr lange. Nachweise des Bakteriums gelangen bei ca. 3000 bis 4000 alten prähistorischen Mumien, die ersten Infektionen von Menschen liegen wahrscheinlich schon etwa 20.000 Jahre zurück. Unter tuberkuloseerkrankten Menschen finden sich in der Neuzeit auch berühmte Namen wie Friedrich Schiller und Franz Kafka. Die Häufigkeit der Tuberkulose betrug im Jahr 1950 noch rund 500 Patienten pro 100.000 Einwohner in der damaligen DDR und 277 Fälle je 100.000 Einwohner in der damaligen Bundesrepublik und hat sich seitdem auf etwa 5 Erkrankte je 100.000 Einwohner verringert. Durch den zunehmenden Reiseverkehr und Faktoren wie Zuwanderung erhält auch die Tuberkulose in Deutschland wieder eine erhöhte Bedeutung. Eine Tuberkulose ist aber bei entsprechender Vorbeugung häufig vermeidbar und bei angemessener Therapie nahezu immer heilbar. Wirksame Medikamente gegen die Tuberkulose gibt es schon seit 1944, die seitdem stark weiterentwickelt wurden. Die Gesundheitsämter wie auch die auf Lungenerkrankungen spezialisierten Krankenhäuser arbeiten schon über Jahre sehr eng zusammen, um das hohe Niveau der Vorbeugung und Behandlung der Tuberkulose weiter zu verbessern.

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