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Südharzer Nachwuchsbrandschützer als Lichterboten

Auch wenn die Südharzer Feuerwehrkameraden in den letzten Adventstagen von den großen Schadensfeuern dauerhaft in Atem gehalten wurden, so gibt es seit vergangenem Montag für die kleinen Nachwuchsbrandschützer eine erfreuliche Nachricht: Das Friedenslicht aus Bethlehem ist im Landkreis Nordhausen eingetroffen.

Dazu war im Vorfeld ein Besuch im Landkreis Eichsfeld angesagt. Jan und Enrico Heerlein von der Jugendfeuerwehr Nordhausen-Mitte sowie Milena und Viktor Krieger von der Nordhäuser Pfadfindergruppe fuhren zusammen mit der Kreis-Jugendfeuerwehrwartin Manja Bernsdorf nach Heiligenstadt, wo Pfarrer Markus Könen auf die kleine Nordhäuser Delegation wartete. Einsatzbereit mit zwei Laternen nahmen die Friedenslicht-Kinder im Katholischen Propsteipfarramt St. Marien das Symbol des Friedens dankend entgegen – das Friedenslicht, das seinen Weg nahm aus dem fernen Bethlehem über die Welt durch die Weitergabe von Kerze zu Kerze und von Hand zu Hand.

Derzeit wird die kleine, begehrte Kerzenflamme von den Kameraden der Nordhäuser Berufsfeuerwehr Tag und Nacht gehütet. Doch an diesem Sonntag, 18. Dezember, kann sich jeder ein Friedenslicht abholen, denn dann startet um 10 Uhr die offizielle 8. Friedenslicht-Aktion der Jugendfeuerwehren im Landkreis Nordhausen auf dem Nordhäuser Bahnhofsplatz. 19 Jugendfeuerwehren mit über 160 Jungkameraden werden sich versammeln, um das Licht als Symbol des Weihnachtsfriedens an Vertreter aus Politik, Kirchen, Institutionen, zahlreichen Hilfsorganisationen, Verbände und Menschen des öffentlichen Lebens zu überreichen. Ebenso sind alle Interessierten herzlich zur zentralen Aussendungsfeier auf den Bahnhofsplatz eingeladen. Im Anschluss daran werden die Jugendabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren wie in den Vorjahren in ihren Heimatgemeinden das Licht in Kirchen, Seniorenheimen und Krankenhäusern verteilen. Die Helfer der Pfadfindergruppe „Nordhäuser Grashüpfer" werden wieder das Licht beim Adventskalender am Theater um 17 Uhr verschenken. Wer sich das Licht abholen möchte – ob am Bahnhof, am Theater oder in den Kirchen – sollte eine Kerze in einer Laterne oder einem windsicheren Gefäß mitbringen.

Die diesjährige Friedenslicht-Aktion steht bundesweit unter dem Motto: „Frieden: Gefällt mir – ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens". Und so sollen der Austausch und die Vernetzung über das Internet sowie die sozialen Netzwerke im Mittelpunkt stehen. Das Friedenslicht gibt es in Deutschland seit 1986, einst ins Leben gerufen vom Österreichischen Rundfunk ORF. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Im Rahmen der Lichtstafette wird das Licht in Deutschland in über 500 Orten an weitergegeben. 

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