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Sterben in Würde – wie ist das möglich?

Die Patientenverfügung steht gerade auf dem Prüfstand - was das bedeutet, erläutern der Rechtsanwalt Christian Döring und der Mediziner Dr. André Haas in einem Fachvortrag am 23. Oktober um 16 Uhr. Alle Interessierten sind zu dieser Veranstaltung des Gesundheitsamtes des Landratsames Nordhausen in den Ratssaal des Bürgerhauses Nordhausen, am Nikolaiplatz 1, eingeladen. Die beiden Referenten werden das Thema aus juristischer und medizinischer Sicht besprechen. Der Vortrag beinhaltet rechtliche Änderungen bei Patientenverfügungen und relevante Fragen zur medizinischen Behandlung am Lebensende. Dabei geht es um Fragen wie: Wer trifft für mich Entscheidungen, wenn ich das selbst nicht mehr kann? Möchte ich im Falle schwerer Krankheit eine Lebensverlängerung "um jeden Preis" oder gibt es Grenzen? Darf ich noch mögliche Therapien ablehnen? Wie treffe ich frühzeitig und wirkungsvoll Vorsorge? Die beiden Referenten sind im ambulanten Palliativnetzwerk Nordthüringen (APANOR) aktiv und kommen daher häufig mit dieser Thematik in Berührung. Sie werden auch anhand von Beispielen Antworten auf diese Fragen geben.

Dabei werden die Referenten anhand ihrer Erfahrungen zeigen, dass die verbreitete Angst vor einer als würdelos eingeschätzten letzten Lebensphase dann überflüssig wird, wenn man sich rechtzeitig – auch im Dialog mit wichtigen Personen des persönlichen Lebensumfeldes – mit diesen Fragen befasst. Sterben und Tod sind nicht planbar. Im Hinblick auf gewünschte oder unerwünschte medizinische Behandlungen lässt sich aber verlässlich Vorsorge treffen. Das Ziel, Menschen bei der frühzeitigen Auseinandersetzung mit diesem Thema zu unterstützen, verfolgt auch das Konzept „gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase“ (englisch: Advance Care Planning), das bei dieser Veranstaltung ebenfalls vorgestellt wird.

Vor Ort werden auch der Hospizverein Nordhausen e.V., das Christliche Hospiz „Haus Geborgenheit“ in Neustadt, das ambulante Palliativnetzwerk Nordthüringen (APANOR) sowie die Betreuungsbehörde und die Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt des Landratsamtes Nordhausen an Informationsständen mit kompetenten Ansprechpartnern zur Verfügung stehen. Wer Rückfragen hat, kann sich im Gesundheitsamt an Kathrin Wolff wenden, Telefon 03631 / 911 186.

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