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Stellungnahmen zur Gebietsreform

In mehreren Schreiben ans Innenministerium hat der Landkreis Nordhausen jetzt konkret Stellung genommen zum vorgelegten Gesetzentwurf zur Kreisgebietsreform – insbesondere auch zur Frage des Kreissitzes. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass die besseren Argumente für uns sprechen“, betont Landrat Matthias Jendricke. „So wird bisher im Gesetzentwurf Sondershausen als Kreissitz mit der besseren Erreichbarkeit begründet. Dies konnten wir in einer umfangreichen Analyse widerlegen. Durch die Autobahn und die Bahnanbindung ist Nordhausen für die Mehrheit der Einwohner des neuen Landkreises besser und schneller erreichbar als Sondershausen, dies gilt gerade für den gesamten östlichen Kyffhäuserkreis.“ Anhand zahlreicher Verbindungsnachweise – mit Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln – konnte die Landkreisverwaltung dem Innenministerium nachweisen, dass Nordhausen in punkto Verkehrsanbindung überwiegend besser abschneidet als Sondershausen. Dies hat man inzwischen auch in Erfurt so registriert. „Ich spüre positive Signale, Nordhausen als Kreissitz festzulegen. Allerdings befinden wir uns immer noch in einem schwierigen Prozess und einem fortlaufenden politischen Ringen, in dem auf allen Seiten Begehrlichkeiten bestehen und deshalb muss auch der öffentliche Druck weiterhin aufrechterhalten werden“, so Jendricke. „Ich gehe jedoch zuversichtlich auch in die nächsten Gespräche auf Landesebene, die in der kommenden Woche weitergehen werden und ich bin froh, dass sich auch Ministerin Birgit Keller entschlossen für die Variante einsetzt, dass die größeren Städte auch die Kreisstädte werden.“   

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