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Schutzmaßnahmen gegen Vogelgrippe

Schutzmaßnahmen gegen Vogelgrippe

 

Zum Schutz vor der Vogelgrippe hat das Veterinäramt des Landkreises Nordhausen jetzt aufgrund einer Festlegung des Landes Thüringen in einer Allgemeinverfügung die Aufstallung von Geflügel in Auleben, Bielen und Sundhausen angeordnet. Diese  vorbeugende Maßnahme soll verhindern, dass es durch einen Kontakt mit Wildvögeln zu einer Ansteckung des Hausgeflügels kommt. Die Tiere sollen in geschlossenen Ställen bzw. in Gehegen untergebracht werden, die einen Kontakt mit Wildvögeln verhindern.  Aufgrund ihrer Lage in der Nähe der Kies- und Fischteiche bzw. zum Stausee Kelbra, wo zurzeit viele Wildvögel rasten und auf Nahrungssuche unterwegs sind, zählen Auleben, Bielen und Sundhausen zu den besonders gefährdeten Gebieten. Für alle Geflügelhaltungen in diesen Orten gelten folgende Sicherheitsmaßnahmen: An den Eingängen zu den Geflügelhaltungen soll eine Vorrichtung zur Schuhdesinfektion angebracht werden, die Halter sollen Schutzkleidung nutzen und es darf zurzeit kein Geflügel auf Märkten, Börsen oder bei mobilen Händlern gekauft werden. Transportmittel für Geflügel  sind nach jeder Verwendung zu reinigen und zu desinfizieren und Geflügelbörsen, Märkte  sowie Veranstaltungen, bei denen Geflügel verkauft oder zur Schau gestellt wird, sind derzeit in den drei Orten nicht erlaubt. Außerdem weist das Veterinäramt alle Geflügelhalter im Landkreis  Nordhausen darauf hin, dass sie verpflichtet sind, ihren Geflügelbestand zu melden. 

 

Mit den jetzt ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen folgt des Veterinäramt der Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts, das das Risiko des Eintrags von Geflügelpest des Virustyps H5N8 in Hausgeflügelbeständen über Wildvögel bundesweit als hoch einschätzt und daher eine Einschränkung der Freilandhaltung in Regionen mit hoher Wildvogeldichte und in der Nähe von Wildvogelrast- und -sammelplätzen empfiehlt. Mit dem Nachweis der Vogelgrippe bei inzwischen mehreren hundert Wildvögeln ist eine weitere Ausbreitung auch über weite Strecken zu befürchten. Damit ist die Gefahr der Einschleppung der Infektion in Hausgeflügelbestände über Wildvögel deutlich gestiegen und Kontakte zu Wildvögeln in jedweder Form sind zu minimieren und wenn möglich ganz zu verhindern. Aus diesem Grund ist als Schutzmaßnahme für Hausgeflügelbestände eine Aufstallung geboten. In Thüringen sind davon derzeit Areale betroffen, die eine Vielzahl von wildlebenden Wasservögel als Sammel-, Rast- und Brutplätze nutzen, also stark frequentierte Zugvögelsammelplätze. Das trifft im Landkreis Nordhausen auf Auleben, Bielen und Sundhausen zu. Eine regelmäßige Neubewertung der Gefährdungssituation wird jedoch in zeitlich kurzen Abständen erfolgen.

Die kompletten Allgemeinverfügungen sind unter www.landratsamt-nordhausen.de/allgemeinverfuegungen.html veröffentlicht.

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