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Positive Jahresbilanz im Jobcenter

Das Jobcenter des Landkreises Nordhausen blickt auf eine positive Bilanz des Jahres 2015 zurück. Die Arbeitslosigkeit hat einen historischen Tiefstand erreicht. Im Dezember gab es mit 2.656 rund 211 weniger Arbeitssuchende im SGB II-Bereich als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote im SGB II-Bereich fiel um 0,5 Prozentpunkte auf 6 %. "Wir haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Arbeitssuchende in den Arbeitsmarkt integrieren können als in 2014", sagt Heiko Röder, Geschäftsführer des Jobcenters. 1.642 Integrationen in den Arbeitsmarkt weisen die Statistiken bis November auf, im Vorjahr waren es im selben Zeitraum 1.546. "Die letzten Zahlen für 2015 liegen zwar noch nicht vor, aber wir rechnen damit, dass wir bis zum Jahreswechsel insgesamt rund 1.750 Integrationen erreicht haben", so Heiko Röder. 

Die gestiegene Integrationsquote wirkt sich auch aus auf die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften, die Leistungen beziehen. Im November gab es 4.614 Bedarfsgemeinschaften im Landkreis Nordhausen, das waren 402 weniger als im Vorjahresmonat. Dementsprechend gelangen auch Einsparungen bei den Kosten der Unterkunft, die für Mieten und Heizkosten anfallen. Hier lagen die Gesamtausgaben im vergangenen Jahr um rund 750.000 Euro unter den geplanten Ausgaben von 15,9 Millionen Euro. "Damit entlasten wir auch die Kasse des Landkreises, denn die Kosten der Unterkunft sind einer der wesentlichen Posten im Sozialetat", sagt Heiko Röder.

Auch bei der Bearbeitungsdauer von Leistungsanträgen hat das hiesige Jobcenter gut abgeschnitten. Während hier Anträge durchschnittlich innerhalb von rund 5 Tagen bearbeitet wurden, brauchte beispielsweise das Jobcenter im Landkreis Mansfeld-Südharz gut 7 Tagen oder das Jobcenter Sömmerda knapp 10 Tage. "Dies sind nur einige der Kernwerte, die für eine gute Jahresbilanz 2015 sprechen", fasst Heiko Röder zusammen. Um in diesem Jahr Flüchtlinge, deren Asylantrag anerkannt wurde und die nun hier nach Arbeit suchen, zu betreuen, stellt der Bund zusätzliche Mittel bereit. Damit muss das Jobcenter diese Aufgabe nicht allein aus seinem regulären Haushalt bestreiten. "Zur Förderung der einheimischen Arbeitssuchenden stehen somit nicht weniger Mittel zur Verfügung", so Heiko Röder. "Unser vorrangiges Ziel im Flüchtlingsbereich ist es, die Menschen in eine Ausbildung zu vermitteln, um das Fundament für eine möglichst dauerhafte Beschäftigung zu legen." 

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