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Music for One God

In der voll besetzten Aula des Herder-Gymnasiums herrschte heute eine besondere Atmosphäre: Jugendliche aus Israel und Deutschland haben gemeinsam Musik gemacht und dabei das Publikum mitgerissen. Im interkulturellen Projekt „Music for One God“ des Vereins Begegnungen 2005 e.V. sind gerade Jugendliche aus Akko, Haifa und Tel Aviv zu Gast in Nordhausen und musizieren mit Schülern der Kreismusikschule Nordhausen. Durch die Musik wollen sie Brücken bauen – zwischen Kulturen und Religionen, denn beteiligt sind Jugendliche jüdischen, muslimischen und christlichen Glaubens. Schüler der Kreismusikschule waren im Januar in Israel zu Gast und nun sind die israelischen Jugendlichen Gäste in Familien der Nordhäuser Musikschüler. Zum israelischen Ensemble „Music for One God“ gehören Hakfar Hayarok Classic, Haifa Carmelite Classic Ensemble und das Akko Ensemble.

„Music for One God“ ist eine musikalische Jugendbegegnung und richtet sich an junge Menschen aus Israel und Deutschland, die sich aktiv mit Fragen der drei monotheistischen Religionen auseinandersetzen und anderen mit Respekt und Vertrauen begegnen möchten. Das Thema interreligiöser Dialog orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen, die in multireligiösen Gemeinschaften leben und greift ihre Interessen und Bedürfnisse auf. Sowohl die israelische als auch die deutsche Gesellschaft ist von Multireligiosität geprägt, die den Jugendlichen im Alltag begegnet. Das Projekt „Music for One God“ hat zum Ziel, dass sich Jugendliche unterschiedlicher Religionen miteinander auseinandersetzen und die Musik als Bindeglied nutzen.

Das Projekt unterstützen in der Region der Landkreis Nordhausen mit der Kreismusikschule, die Stadt Nordhausen, die Kreissparkasse Nordhausen, der Rotary-Club Nordhausen, die Stadtwerke Nordhausen, das Autohaus Peter, das Herder-Gymnasium, das Tanzstudio Radeva und der Jazz-Club Nordhausen. Nach dem heutigen Auftakt-Konzert im Herder-Gymnasium treten die Jugendlichen morgen im Jugend- und Kulturzentrum Mon Ami in Weimar aus, am Donnerstag in der Bergschule St. Elisabeth in Heilbad Heiligenstadt und am Freitag um 17.30 Uhr in der Georg-Marien Kirche in Ilfeld.

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