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Landrat in der Hainleite unterwegs

In der Reihe - Landrat vor Ort - hat Landrat Matthias Jendricke jetzt in einem umfangreichen Tagesprogramm die Verwaltungsgemeinschaft Hainleite besucht. Die VG-Vorsitzende Uta Altenburg und die jeweiligen Bürgermeister haben ihn bei den einzelnen Stationen begleitet. Dazu gehörten auch die kreiseigenen Regelschule Hainleite und der Grundschule Nohra. "Aufgrund unserer vollständig generalsanierten Schule und Turnhalle haben wir für unsere Schüler optimale Lernbedingungen", sagte Schulleiter Helmut Herntrich der Regelschule in Wolkramshausen mit über 300 Schülern. "Der beschlossene Schulnetzplan hat Bestand", erklärte der Landrat bei den Gesprächen in den Schulen und stellte somit auch klar, dass die bestehenden Grundschulstandorte so erhalten bleiben. "Im Vergleich zu anderen Landkreisen sind unsere Grundschulen glücklicherweise noch verhältnismäßig groß". Die Schülerzahlen seien also derzeit nicht das drängendste Problem bei uns im Landkreis, vielmehr ist es der Investitionsstau, der noch an vielen Schulen besteht. Gerade Brandschutzmaßnahmen seien leider sehr kostenintensiv, so der Landrat. Die Grundschule Nohra wurde bislang nur teilweise saniert, beispielsweise sind bisher die Sanitäranlagen und größtenteils auch die Fenster erneuert. Allerdings ist baulich noch einiges zu tun. "Das Schöne an unserer Schule ist aber das riesige Außengelände", sagte Schulleiterin Irmela Matthey. Da haben die rund 100 Schüler viel Platz, um sich zu bewegen und im Schulgarten und auf der Streuobstwiese zu werkeln.

Neben der Bildung ging es auch um die Wirtschaft: Der Landrat besichtigte zwei Firmen im Gewerbegebiet in Nohra, FFI und das Landgut Hünstein. "FFI war eines der ersten Unternehmen, das sich hier im Gewerbegebiet ansiedeln wollte", sagte Uta Altenburg. Der Familienbetrieb vertreibt seit mehr als 20 Jahren Landtechnik, Werkzeug, Stall- und Weidetechnik, installiert und wartet Melk- und Anlagensysteme - und das nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt, von Madagaskar bis Schweden. Von der Entwicklung ihrer Firma berichteten die Geschäftsführer Erich und Torsten Juch, die sich in diesem Jahr erweitern und eine große Ausstellungshalle bauen wollen. Gleich nebenan ist das Landgut der Familie Jungermann, die hier rund 350 Kühe und Kälber halten und Land bewirtschaften. Der Geschäftsführer Alf Jungermann führte durch den Betrieb, der zu den besten in Thüringen zählt. Die hofeigene Biogasanlage kann 1.000 Haushalte mit Strom versorgen. Neben dem Tierwohl war natürlich auch der schwache Milchpreis ein Thema.

Auch über touristische Ziele der Hainleite hat sich der Landrat informiert, über die Sanierungsmaßnahmen in der Pfeilerbasilika in Münchenlohra und die Burg Lohra, auf der der Trägerverein "Offene Häuser" internationale Freiwilligenarbeit organisiert. In Hainrode besuchte Matthias Jendricke ein Begegnungshaus, das die Gemeinde gemeinsam mit Vereinen ausbauen will. Zum Abschluss besichtigte der Landrat die Feuerwehr Rüxleben und traf sich dort auch mit den Bürgermeistern der VG-Gemeinden zur Dienstberatung. Zur Verwaltungsgemeinschaft, wo in diesem Jahr Bürgermeisterwahlen stattfinden, gehören Großlohra, Hainrode, Kleinfurra, Nohra, Wipperdorf und Wolkramshausen mit zusammen rund 5.300 Einwohner. Im Gespräch ging es um den noch teilweise erforderlichen Breitbandausbau, den geplanten Radwegebau in der Hainleite, die Finanzausstattung der Gemeinden und die Gebietsreform, denn nach den jetzigen Vorstellungen des Landes soll es keine Verwaltungsgemeinschaften mehr geben. Nach dem Tag hob Matthias Jendricke die Vielfalt der Hainleite hervor und zog eine positive Bilanz: "Es ist wichtig, nicht nur in Nordhausen zu bleiben, sondern rauszufahren und regelmäßig mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen." Nächste Station von - Landrat vor Ort - wird im April die Gemeinde Werther sein.

 

 

 

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