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Landrat elektrisch on Tour in Werther

„Ich bin beeindruckt, wie weit die Gemeinde Werther mit der Energiegenossenschaft in Sachen Klimaschutz und nachhaltiger Energiegewinnung schon ist“, sagte Matthias Jendricke. In der Reihe - Landrat vor Ort - war er jetzt mit Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt unterwegs und hat verschiedene Beispiele für das Engagement der Gemeinde kennen gelernt – nicht umsonst zählt Werther zu den Best-Practice-Beispielen der Aktion „Thüringen wird Energie-Gewinner“ des Umweltministeriums. Und so waren Landrat und Bürgermeister an diesem Tag natürlich mit dem Elektromobil der Gemeinde klimaneutral unterwegs. „Das ist ein einzigartiges Mobilitätsprojekt in Thüringen“, sagte Weidt. Damit verfolge die Gemeinde nicht nur Umwelt-, sondern auch soziale Ziele. Ehrenamtliche Fahrer aus den acht Ortsteilen helfen zum Beispiel mit dem E-Auto dabei, dass gerade ältere Menschen wieder mobil werden, Vereine und soziale Einrichtungen können das Fahrzeug nutzen und auch als Teil-Auto wird es eingesetzt. Außerdem sei es auch eine Art mobile Begegnungsstätte, so der Bürgermeister. An einem weiteren Treffpunkt für die Einwohner arbeitet Werther gemeinsam mit der RAG-Südharz über die Leader-Förderung: In einem ehemaligen Einkaufsmarkt soll bis zum Sommer eine ländliche Begegnungsstätte entstehen.

Das Thema Energie begegnete dem Landrat nicht nur im Gemeindesitz, wo eine Photovoltaikanlage die eigene Energieversorgung sichert, sondern auch im Kindergarten „Abenteuerland“, der in der umfassend sanierten ehemaligen Schule in Werther untergebracht ist – Sonnenkollektoren auf dem Dach inklusive.  Kita-Leiterin Veronika Hartleb führte durch das top ausgestattete Haus: „Jeder Raum ist ein Abenteuer“, beschreibt sie die individuelle Gestaltung der Zimmer. Ihre Kollegin Beanke Juch, Leiterin der Kita "Kleine Entdecker" in Großwechsungen, zeigte ihre Einrichtung, die sich derzeit als „Familien-Kita“ profiliert. Über den Förderverein Starke Kinder e.V., dessen Vorsitzende Juch ist, konnte schon viel geschaffen werden, auch in der Grundschule in Großwechsungen, die der Landrat ebenfalls besuchte. Generationsübergreifend war die Tour in Werther, denn neben Kitas und Schule besichtigte Jendricke die Altenpflegeeinrichtungen „Landhaus am Schlosspark“ in Werther sowie die Diakonie Sozialstation Günzerode, die das gesamte Spektrum von Pflegeleistungen von ambulanter Pflege über Kurzzeit- und Tagespflege bis zur frisch eröffneten vollstationären Einrichtung anbietet. Auch das Landhaus in Werther hat erst vor zwei  Jahren eröffnet. Beide stationäre Einrichtungen waren schnell vollbelegt, wie Landhaus-Leiterin Tanja Lücke und Diakonie-Geschäftsführer Michael Görk und Ingrid Henkel berichteten. Dies zeige, wie wichtig solche Angebote gerade im ländlichen Raum seien, so Bürgermeister Weidt, der Bedarf für weitere Plätze sei da.

Sich zu erweitern steht auch für den Logistiker KS in Großwechsungen an. Geschäftsführer Kai Uwe Konze führte Landrat Jendricke über die Baustelle der neuen Hallen, in der ab Sommer die Logistikschiene der Sondershäuser Firma Wago abgewickelt wird. „Früher waren wir ein klassischer Spediteur, heute sind wir Logistiker“, beschreibt Konze die geänderten Anforderungen an sein Unternehmen, das neben Großwechsungen noch sechs weitere Niederlassungen in Deutschland hat. Das Thema Energie begegnete dem Landrat schließlich wieder im Landwirtschaftsbetrieb von Ralph Mackerodt in Immenrode, der in seinem Hof eine nachhaltige Holzhackschnitzelheizung und Sonnenergie nutzt. Neben der Bewirtschaftung von Ackerland ist die große Leidenschaft des Familienbetriebs die Pferdezucht und Ausbildung von Sportpferden, die bei vielen Turnieren schon dazu beigetragen haben, den kleinen Ort Werther bekannter zu machen.

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