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Landkreis bei Bundesprogramm dabei

Der Landkreis Nordhausen beteiligt sich am Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit!“ und erhält dafür eine Förderung des Bundesfamilienministeriums. Damit koordiniert der Landkreis zum ersten Mal die Umsetzung eines solchen Bundesprogramms. Ziel ist es, durch Projektarbeit vor Ort das Verständnis für eine offene, tolerante Gesellschaft zu vertiefen und rassistischen, rechtsextremen Tendenzen entgegenzuwirken. „Der Landkreis Nordhausen arbeitet in diesem Bereich seit viel Jahren eng mit der Stadt Nordhausen zusammen, die für das Vorgängerprogramm des Bundes verantwortlich war – ergänzt durch das Landesprogramm ‚Denk bunt!‘, das wir betreut haben“, so die amtierende Landrätin Jutta Krauth. „Wir wollen die erfolgreiche Zusammenarbeit der Verwaltungen mit den zahlreichen engagierten Akteuren in der Region fortsetzen.“ Das Bundesprogramm sieht vor, „Partnerschaften für Demokratie“ zu etablieren, in der sich kommunale Verwaltungen und Politik mit Akteuren der Zivilgesellschaft gemeinsam engagieren. „Wir können dabei auf funktionierenden Netzwerkstrukturen aufbauen, denn gerade im Engagement gegen Rechts arbeiten seit vielen Jahren ganz unterschiedliche Akteure aus Politik, Vereinen, Verbänden, Kirchen und weiteren Institutionen gut zusammen“, unterstreicht Jutta Krauth.

 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt den geförderten Kommunen jährlich Mittel für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, aus dem konkrete Einzelmaßnahmen finanziert werden können. Der Bund hat in Aussicht gestellt, die Programmteilnehmer über fünf Jahre zu fördern. „Wir werden dabei ähnlich wie in den vergangenen Jahren in einem Begleitausschuss mit den Partnern vor Ort diskutieren, welche Projekte gefördert werden“, so Jutta Krauth, die selbst seit Jahren im bisherigen Begleitausschuss den Landkreis vertritt. Unterstützt wird das Programm außerdem durch die Koordinierungs- und Fachstelle, die bereits beim Kreisjugendring eingerichtet ist. Integriert werden soll auch das neue Kinder- und Jugendparlament, für das der Kreistag in der vergangenen Woche grünes Licht gegeben hat. Der Landkreis Nordhausen ist einer von bundesweit rund 180 Landkreisen und kreisfreien Städten, die sich im ersten Aufruf beim Bundesfamilienministerium erfolgreich um eine Projektpartnerschaft beworben haben.

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