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Kein Weiterbau in Sicht

Das Bundesverkehrsministerium hat dem Landkreis Nordhausen mitgeteilt, dass der Bund in den kommenden Jahren die Ortsumfahrung Mackenrode nicht finanzieren werde. Dies hat die Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Katherina Reiche Landrätin Birgit Keller auf ihr Schreiben an Verkehrsminister Alexander Dobrindt hin mitgeteilt, in dem der Landkreis die Dringlichkeit des Weiterbaus der B 243 noch einmal ausführlich begründet hat; auch der Bundestagsabgeordnete Steffen-Claudio Lemme hatte sich in dieser Sache an den Minister gewandt. „Das Gesamtvolumen der Bedarfsplanmaßnahmen, für die unanfechtbares Baurecht vorliegt, belief sich … auf rund 4,7 Milliarden Euro“, schreibt Staatssekretärin Reiche. „Daher konnten nicht alle Projekte für eine Baufreigabe berücksichtigt werden. Hierzu gehört zu meinem Bedauern auch die B 243, Ortsumfahrung Mackenrode sowie der in Niedersachsen angrenzende Streckenabschnitt von der Landesgrenze Niedersachsen/Thüringen bis südlich Bad Sachsa.“ Zwar sei der vordringliche Bedarf für die B 243n im Fernstraßenausbaugesetz von 2004 anerkannt, aber die Finanzierung dennoch momentan nicht möglich.

In Thüringen werde der Bund laut dem Schreiben jetzt den 4. Bauabschnitt der Ortsumfahrung Bad Salzungen im Zuge der B 62 sowie den 2. Bauabschnitt der B 90n von der A 71 bei Traßdorf bis zur B 87 bei Stadtilm finanzieren – mehr nicht. „Trotz all unserer Bemühungen in Richtung Bund ist offenbar in den nächsten Jahren nicht mit einem Weiterbau der B 243 über die Landesgrenze hinweg zu rechnen“, bedauert Birgit Keller. „Deshalb ist es umso wichtiger, dass verkehrsregelnde Maßnahmen die Anwohner jetzt vom Durchgangsverkehr entlasten. Hier muss der Freistaat Thüringen einlenken, denn bislang erfahren wir kaum Unterstützung bei unseren Anträgen für ein LKW-Nachtfahrverbot und Geschwindigkeitsbeschränkungen.“ Auch der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund, der ebenfalls auf das Schreiben der Landrätin reagiert hat, spricht sich für ein Nachtfahrverbot aus: „Unabhängig vom tatsächlichen Baubeginn erscheint es mir vordringlich, durch verkehrspolitische Maßnahmen ein zusätzliches Verkehrsaufkommen zu begrenzen, z.B. durch ein Nachtfahrverbot für LKW“, schreibt Grund.

Trotz dieser negativen Nachrichten aus Berlin werde sich der Landkreis Nordhausen weiter für den raschen Weiterbau einsetzen – gemeinsam mit dem Nachbarlandkreis: „Ich stehe dazu bereits in Kontakt mit meinem Kollegen Bernhard Reuter, Landrat des Landkreises Göttingen, der mit Osterode fusionieren wird“, sagt Birgit Keller. „Wir werden uns gemeinsam für die B 243 stark machen – denn wir brauchen den Ausbau dieser wichtigen Verkehrsachse, zur Entlastung der Anwohner und für eine bessere Anbindung der Unternehmen.“

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