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Infos zum Brandschutz

Zu einer Informationsveranstaltung zum Brandschutz hat heute Landrätin Birgit Keller die Bürgermeister und Kreisbrandmeister des Landkreises Nordhausen eingeladen. "Der Brandschutz und die allgemeine Hilfe sind wichtige, vielschichtige Aufgaben, die sich in vielen Bereichen des Lebens abspielen und durch verschiedene Gesetze, Vorschriften und Richtlinien geregelt sind", sagte Birgit Keller. "Wir sind gerade mitten im Umsetzungsprozess unseres Stützpunktfeuerwehrkonzeptes und sind dazu weiter im Gespräch mit den Kommunen.“ Wichtig sei gerade angesichts des demografischen Wandels die Nachwuchsarbeit in den Feuerwehren, damit die Fahrzeuge und Technik in den Gerätehäusern auch bedient werden könnten.
 
Im Feuerwehrgerätehaus in Bleicherode gab Rüdiger Kösel, Referatsleiter für Brand- und Katastrophenschutz im Thüringer Landesverwaltungsamt, einen Überblick über die Thüringer Feuerwehr-Organisationsverordnung, die "Bibel" der Feuerwehren, so Kösel. Dabei ging es insbesondere um die Unterscheidung von örtlichem und überörtlichem Brandschutz und die jeweiligen Anforderungen und Aufgaben in diesen Bereichen. Das Stützpunktfeuerwehrkonzept des Landkreises Nordhausen setzte die gesetzlichen Vorschriften gut um, so Kösel, damit sei er einer der wenigen Landkreise im Freistaat, die konzeptionell den demografischen Wandel bereits angingen.
 
Ein weiteres Thema der Bürgermeisterberatung war der Trinkwasserschutz beim Feuerwehreinsatz, worüber die Geschäftsführerin des Wasserverbandes Nordhausen Carmen Lis sprach. Über die Möglichkeit der Ausbildung für Atemschutzgeräteträger aus dem Landkreis Nordhausen im FTZ Wintzingerode informierte Wolfgang Träger, der Kreisbrandinspektor im Eichsfeld. "Ich hatte den Eindruck, dass dies in der Beratung mit großem Wohlwollen aufgenommen worden ist, weil hier eine Partnerschaft angeboten wird, die gewährleistet, dass die Atemschutzgeräteträger in einer hervorragenden Qualität ausgebildet werden", so Birgit Keller. Wie die Service Gesellschaft des Landkreises die Gemeinden bei der Thematik Wasserwehr unterstützen kann, berichtete der Betriebsleiter Michael Mohr. Die neuen Fahrzeuge, die die Service zur Bewirtschaftung der Straßen anschafft, lassen sich auch in Hochwassersituationen nutzen. Die Idee ist, einen Unterstützungsverband für die gemeindliche Wasserwehr zu gründen, soll in den kommenden Monaten weiter diskutiert werden. "Uns im Landkreis ist gerade der ehrenamtliche Einsatz im Brandschutz und der allgemeinen Hilfe ganz wichtig. Damit wir den Feuerwehren dafür aber gute Bedingungen bieten können, brauchen wir ganz einfach Partner", resümierte Landrätin Keller.  

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