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Gute Bedingungen für Berufsausbildung absichern

Wie sich die Bedingungen in der beruflichen Ausbildung weiter verbessern lassen, darüber haben sich heute die Beigeordneten des Landkreises Jutta Krauth und Stefan Nüßle mit Ulrich Preiß, Leiter des Berufsschulzentrums, ausgetauscht. In diesem Jahr plant der Landkreis als Schulträger wieder neue Investitionen in die technische Ausstattung der Berufsschule, darunter CNC- und CAD-Software und medizinische Funktionsdiagnostik. Dies setzt die Investitionen in den zurückliegenden fünf Jahren von rund 300.000 Euro in berufsfeldbezogene Ausrüstung fort, beispielsweise in ein Fahrzeugdiagnosesystem, einen Motorschulungsstand, hochwertige Geräte für die medizinische Ausbildung oder ein Friseurkabinett. "Um unseren breit gefächerten Berufsschulstandort zu erhalten, müssen wir den sich teilweise rasch entwickelnden Anforderungen der Unternehmen gerecht werden, um eine hohe Qualität des Unterrichts zu gewährleisten und damit als Landkreis unseren Beitrag leisten, den Ausbildungsmarkt in unserer Region abzusichern", sagt die amtierende Landrätin Jutta Krauth. "Neben der Ausstattung gehört dazu die Lehrerausbildung. Wir haben den Vorteil, dass wir Lehramtsanwärter hier vor Ort auf das 2. Staatsexamen vorbereiten und auch selbst Prüfungen abnehmen. Wir werden uns in Erfurt dafür einsetzen, dass dies auch zukünftig erhalten bleibt."

Vor ziemlich genau zwei Jahren hat der Kreistag beschlossen, dass die bisherigen zwei Berufsschulen zu einem großen Berufsschulzentrum zusammengeschlossen werden, um die berufliche Ausbildung zu optimieren und effizienter zu gestalten. „Unser Ziel war und ist es, den Berufsschulstandort Nordhausen zu stärken – im Einklang mit dem gemeinsamen Berufsschulnetz, das wir mit den drei anderen Nordthüringer Landkreisen gestalten“, sagt Jutta Krauth. „Denn es ist wichtig für die Unternehmen vor Ort, gute Ausbildungsbedingungen anbieten zu können und dazu gehören kurze Wege zur Berufsschule.“


Erforderlich ist die Konzentration im Berufsschulbereich auch aufgrund der zurückgehenden Schülerzahlen. Während vor zehn Jahren noch rund 3.000 Schüler die Schulteile des Berufsschulzentrums besucht haben, sind es heute knapp 1.400 Schüler – davon etwa 220 im Beruflichen Gymnasium und rund 670 Auszubildende im dualen Bereich, darunter die Berufsfelder Wirtschaft und Verwaltung, Metall- und Kfz-Technik und medizinische Berufe. "In der jetzt vorgelegten Schulnetzplanung gehen wir davon, dass die Schülerzahlen relativ konstant bleiben oder nur leicht sinken werden, weil wir hier Ausbildungsberufe mit großen Zukunftschancen anbieten", so Stefan Nüßle. Dazu zählen beispielsweise Industrie-, Konstruktions- und Zerspanungsmechaniker, Kraftfahrzeugmechatroniker, Gesundheits- und Krankenpfleger, Physiotherapeuten oder medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik. "Bei uns ist der Anteil höher qualifizierter Ausbildungsberufe vergleichsweise hoch, was durch die großen Unternehmen hier vor Ort bedingt ist", so Schulleiter Ulrich Preiß. Für diese anspruchsvollen Berufsbilder könne das Berufschulzentrum gute Bedingungen bieten, was auch die jahrelange gute Zusammenarbeit mit den Firmen belege. In den Berufsschulstandort in der Straße der Genossenschaften hat der Landkreis seit 1991 rund 2,9 Mio. Euro investiert, die letzten größeren Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturpakets II. Die Landkreisverwaltung plant, die Gebäudesubstanz weiter zu sanieren. Der Schulteil Morgenröte ist für gut 9,3 Mio. Euro umfassend saniert worden.

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