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"Gleich zuhause fühlen"

Das neue Seniorenwohn- und Pflegezentrum Rolandhaus des Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. (int-bsw) hat Landrat Matthias Jendricke jetzt besichtigt. Der Vorsitzende Siegfried Renneke und Einrichtungsleiterin Annett Tolle zeigten ihm das "Haus der vierten Generation, das ganz andere Möglichkeiten bietet", so Tolle. "Ich freue mich, dass ich hier einmal vorbeischauen kann, denn als Nordhäuser hat man die Baustelle die ganze Zeit gesehen", sagte Matthias Jendricke. "In der Altenpflege hat sich in der Tat viel getan und es ist ein Bereich, in dem sich permanent viel weiterentwickelt. In den heutigen Einrichtungen besucht man seine Angehörigen mit einem guten Gefühl. Ein schönes Haus haben Sie hier", sagte der Landrat beim Rundgang. Mitte November hat das Rolandhaus nach einjähriger Bauzeit eröffnet. Die Einrichtung bietet 74 Plätze, es sei dem Träger wichtig, dass die Seniorenwohnheime eine überschaubare Größe haben, damit sich die Bewohner "gleich zuhause fühlen", so Siegfried Renneke.

Das Internationale Bildungs- und Sozialwerk e.V. hat 1990 als Träger in der beruflichen Bildung angefangen, sich dann Schritt für Schritt weiterentwickelt und ist heute in mehreren Bundesländern aktiv. Hinzu kam die Arbeit mit benachteiligten, behinderten Menschen, beispielsweise betreibt der Träger in Bleicherode ein Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Autismus und auch die Altenpflege wie im Rolandhaus. Das weit gefächerte Tätigkeitsfeld des int-bsw kommt auch bei der Suche nach Fachkräften, die immer schwieriger wird, zugute. "Wir haben einen riesigen Vorteil - wir bilden selbst Altenpfleger und Altenpflegehelfer aus", sagte Renneke. "Daraus ergibt sich ein Kreislauf und zahlreiche Synergien mit unseren Ausbildungs- und Umschulungsangebot."

Im Gespräch mit dem Landrat kam die Rede auch auf die Möglichkeiten des int-bsw als Bildungsträger, die Ausbildung von Flüchtlingen zu unterstützen. "Wir haben hier vor einigen Jahren viele Erfahrungen mit Migranten aus Russland gesammelt, die bei uns parallel ihre Deutschkenntnisse und beruflichen Fertigkeiten verbessert haben. Darauf könnten wir jetzt aufbauen", so Annett Tolle. Das Berufsförderungszentrum in Nordhausen bietet Werkstätten und Ausbildungsräume für verschiedene Fachrichtungen wie beispielsweise Köche, Bäcker oder Maler und Lackierer. Neben den zunächst drängenden Fragen der Unterbringung, werden nun Fragen der Integration immer wichtiger, so der Landrat, dabei komme der sprachlichen, beruflichen Integration eine Schlüsselrolle zu und dazu gehöre auch eine schnelle Aktivierung der Flüchtlinge. "Dafür müssen wir auch die Systeme der schulischen Aus- und Umschulungen nutzen", sagte Jendricke.

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