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Für Straßenbetriebsdienst gerüstet

Für die Übernahme der Bewirtschaftung der Kreisstraßen im Landkreis Nordhausen hat sich die Service Gesellschaft gut gerüstet: Fünf neue Fahrzeuge stehen auf dem Hof des Unternehmens – eine Nettoinvestition von 905.000 Euro. Ergänzt werden die fünf Neuanschaffungen durch zwei vorhandene Fahrzeuge, so dass die Service Gesellschaft des Landkreises Nordhausen nun auf die vielseitigen Aufgaben an den rund 110 Kilometer langen Kreisstraßennetz vorbereitet ist: angefangen bei der Grasmahd, über Baumschnitt mit einer automatischen Astschere, Häckselarbeiten, Straßenreparaturen, Transporten und Winterdienst. Auch um Schulgelände zu pflegen, werden die Fahrzeuge genutzt. „Vor einem Jahr hat der Kreistag den Beschluss gefasst, dass die Service den Straßenbetriebsdienst komplett übernimmt“, erinnert Gunnar Reuter, Geschäftsführer der Service Gesellschaft. „Wir bedanken uns bei den Kreistagsmitgliedern und Beigeordneten für ihre Unterstützung und auch bei der Firma Henne-Unimog in Martinsrieth, die uns bei der technischen Umsetzung beraten hat und uns auch weiter begleiten wird.“  Es seien keine Fahrzeuge von der Stange, sondern durch die entsprechende Technikausstattung speziell auf die Bedürfnisse der anstehenden Arbeiten abgestimmt. „Für uns als Kreis war es wichtig, diese Aufgaben an den Kreisstraßen in kommunale Hand zu geben und wir sind stolz darauf, dass dies in guter Zusammenarbeit mit unserer 100prozentigen Tochter Service gelungen ist“, unterstrich die amtierende Landrätin Jutta Krauth. „Durch die gleichzeitige Pflege der Schulgelände werden sich weitere Synergieeffekte ergeben.“  

 

1,1 Millionen Euro Gesamtnettoinvestition schlagen bei der Service für die Übernahme des Straßenbetriebsdienstes zu buche. Denn auch das neue Betriebsgelände der Service Gesellschaft am Nordhäuser Salzagraben wird ab Mai für die Straßenbewirtschaftung und den Winterdienst vorbereitet. Ein Silo für 240 Tonnen Salz wird gebaut, außerdem eine Sole-Mischanlage. Dadurch lässt sich der Salzeinsatz auf den Straßen minimieren, was ebenso die Umweltverträglichkeit steigert wie die Fahrzeuge, die technisch auf dem neuesten Stand sind. „Wir sind nun leistungsfähig für 150 Kilometer  Straßennetz und damit vorbereitet auf die erwarteten Straßenabstufungen in den kommenden Jahren von rund 40 Kilometern“, so Michael Mohr, Betriebsleiter der Service. Auch für Städte und Gemeinde könne man nun Dienstleistungen in der Straßenbewirtschaftung anbieten. Fünf Mitarbeiter beschäftigt die Service in diesem Bereich, hinzu kommen saisonal bis zu vier weitere Zusatzkräfte. Der Straßenbetriebsdienst ist ein zentraler Baustein der Umstrukturierung der Service Gesellschaft, die für den Landkreis in kommenden Jahren weitere Aufgaben angehen soll, beispielsweise die Sanierung von Schulen. Derzeit baut die Service bereits im Auftrag des Landkreises die neue multifunktionale Schulsporthalle an der Regelschule Ellrich, weil der Kreis aufgrund seiner Finanzsituation keine Kredite aufnehmen darf.  „Mit der Straßenbewirtschaftung haben wie die Grundlage, die Substanz in der Service geschaffen, um weitere Investitionsvorhaben realisieren zu können, beispielsweise in Schulen“, so der Bildungs- und Sozialdezernent des Landkreises Stefan Nüßle.

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