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Für gesunde Zähne

„Wie heißt die Zahnputztechnik?“ Die Antwort darauf kennen diese Drittklässler der Bertolt-Brecht-Schule genau: KAI. „K steht Kauflächen, A für Außenflächen und I für Innenflächen“, erklärt Ilana. Beim heutigen Projekttag steht das Thema Zahngesundheit im Mittelpunkt: Wie sieht ein Zahn von innen aus? Wodurch entstehen Löcher im Zahn? Und wie viele Stückchen Würfelzucker stecken eigentlich in einer Milchschnitte? Das und vieles mehr haben die Mädchen und Jungen heute erfahren, insbesondere über die richtige Vorbeugung. Wie wichtig die Prophylaxe ist, betont Antje Marcinkowski, Zahnärztin des Jugendzahnärztlichen Dienstes im Gesundheitsamt des Landkreises Nordhausen, der den Aktionstag organisiert hat. „Die Zahngesundheit ist in den Grundschule insgesamt nicht zufriedenstellend“, stellt Antje Marcinkowski immer wieder bei den Reihenuntersuchungen vor Ort fest. „Nicht einmal die Hälfte der Kinder hat von Natur aus gesunde Zähne und mehr als 40 Prozent der Erst- bis Drittklässler haben einen Behandlungsbedarf.“ Hier sei es wichtig und wünschenswert, dass die Eltern auf die Hinweise und Empfehlungen des Gesundheitsamtes reagieren. "Wir können nur an die Eltern appellieren, dass auch Milchzähne behandelt werden müssen, nicht nur die bleibenden Zähne." Der Jugendzahnärztliche Dienst weitet seit mehreren Jahren sein Angebot zur Gruppenprophylaxe in den Schulen aus und bietet auch an, die Zähne zum Schutz vor Ort in der Schule zu fluoridieren.

 

Beim Aktionstag anlässlich des Tages der Zahngesundheit haben die Schüler heute spielerisch viel darüber erfahren, wie sie ihre Zähne schützen können, durch eine gesunde Ernährung und das richtige Zähneputzen. Gespannt beobachteten sie beispielsweise, was mit einem Ei in einem Glas voll Essig passiert. "Die kleine Blasen zeigen uns, wie die Eierschale angegriffen wird", erklärt Anke Heidecke, Fachschwester für Gruppenprophylaxe der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege Thüringen, und lässt die Kinder die rau gewordene Eierschale befühlen. Etwas ähnliches passiere auch mit dem Zahnschmelz durch die Säure im Mund und so könne Karies entstehen.

Beim Zahngesundheitstag hat heute auch das Berufsschulzentrum in der Morgenröte das Gesundheitsamt unterstützt. "Wir arbeiten eng mit dem Jugendzahnärztlichen  Dienst zusammen. Einen Großteil der Spiele haben wir selbst hergestellt. Die Kinder nehmen die Materialien auch mit nach Hause, um einen nachhaltigen Effekt in der Familie zu erreichen", sagt Elke Buchmann, Lehrerin im Berufsschulzentrum. "Eine tolle Unterstützung sind hier unsere Auszubildenden und unsere Lehramtsanwärterin Steffi Herzberg, die sehr engagiert ist in der Arbeit mit den Kindern." Zurückgreifen kann das Gesundheitsamt bei solchen Aktionstagen auch auf Material, das die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege eigens für Grundschulen bereitstellt. Schulen können sich dieses beim Gesundheitsamt ausleihen, wenn sie selbst Projekttage zur Zahngesundheit veranstalten wollen.

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