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Friedenslicht überbracht

Feuerwehrjugend vereint zum Frieden

Es gibt schon ein besonderes Feuer, das die Floriansjünger nie löschen werden –das FRIEDENSLICHT. Die kleine, symbolträchtige Flamme, die von Mensch zu Mensch weitergegeben und dabei immer wieder neu entfacht wird, überwindet weltweit Grenzen von Nationen, Religionen und Kulturen und verbindet somit alle Menschen, die sich Frieden wünschen. Dabei macht jede neu entfachte Kerze unsere Welt etwas heller.

Die Jugendfeuerwehren im Landkreis Nordhausen beschließen seit 2009 das Jahr mit einer besonderen Aktion -die Weitergabe des Friedenslichts aus Bethlehem. Am Sonntagmorgen zur zentralen Aussendefeier wurde die Flamme der Hoffnung bei Temperaturen knapp über 0 Grad Celsius auf dem Nordhäuser Bahnhofsplatz noch sehnlicher von den rund 160 Nachwuchsbrandschützern und ihren Betreuern aus den Jugendfeuerwehren: Appenrode, Bleicherode, Branderode, Großwechsungen, Herreden, Hörningen, Ilfeld-Wiegersdorf, Kleinwerther, Neustadt-Osterode, Niedersachswerfen, Nordhausen-Mitte, Nohra, Obergebra, Rehungen, Rüxleben, Sollstedt, Uthleben, Trebra, Wernrode und Wolkramshausen erwartet als sonst.

Zu Beginn der zentralen Aussendefeier begrüßte Kreis-Jugendfeuerwehrwartin Manja Bernsdorf die Jugendfeuerwehrmitglieder mit ihren Betreuern sowie zahlreiche Ehrengäste aus der Politik, öffentlichen Einrichtungen, Hilfsorganisationen, Kirchen und Verbänden, die aus dem gesamten des Landkreis Nordhausen gekommen waren.

Im Rahmen der Feierstunde überreichten die „Lichterboten" das Symbol des Weihnachtsfriedens an: die 1. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen Frau Jutta Krauth, den 2. Beigeordneten Stefan Nüßle, den Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh, den Vorsitzenden des Gemeinde- und Städtebundes Matthias Ehrhold, den Kreisbrandmeister für den "Stützpunktfeuerwehrbereich Nord" Herrn Jens Berger und an den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Nordhausen Thomas Evers als Zeichen des Dankes und Unterstützung für Kinder- und Jugendarbeit in den Feuerwehren sowie an die Nordhäuser Pfadfindergruppe für die jahrelange gute Zusammenarbeit.

Ebenso ließen es sich die Nachwuchsbrandschützer nicht nehmen - stellvertretend für alle Feuerwehren - die Kerzenflamme als Sinnbild der Verbundenheit, Freundschaft und uneigennützigen Hilfe bei Einsätzen und Übungen an: die Bergwacht Ellrich, die Berufsfeuerwehr, die Landespolizeiinspektion, die Johanniter Unfallhilfe, die Krisenintervention und Notfallseelsorge Nordthüringen, den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes sowie an dessen Betreuungszug und an das Technische Hilfswerk Nordhausen zu übergeben.

In ihren Ansprachen hoben der Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen sowie die 1. Beigeordnete des Landkreises die Symbolkraft der kleinen Kerzenflamme hervor. Zudem dankten sie den Nachwuchsbrandschützern und allen anderen, die sich ehrenamtlich engagieren.

„Das Friedenslicht lässt uns innehalten und macht uns bewusst, dass wir diese Flamme und die Sehnsucht nach Frieden mit vielen Menschen auf der Welt teilen. Ich freue mich und bin den Jugendfeuerwehren dankbar, dass sie diese Friedensbotschaft in ihre Heimatstädte und Gemeinden zu den Menschen tragen. Denn es gilt immer der erste Schritt. Und jeder noch so kleine Schritt in Richtung Frieden ist mehr wert, als ihn zu unterlassen“, betonte die Kreis-Jugendfeuerwehrwartin in ihrer Ansprache.

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