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Erster Fall von Vogelgrippe im Landkreis

Landrat Matthias Jendricke hat für heute Vormittag den Tierseuchenkrisenstab einberufen, denn nun gibt es auch im Landkreis Nordhausen den ersten bestätigten Fall der Vogelgrippe. Im Stadtgebiet von Nordhausen wurde eine tote Wildgans gefunden. Das Veterinäramt des Landkreises Nordhausen hat den Vogel zunächst zur Untersuchung ins Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz in Bad Langensalza geschickt, wo der derzeitig auftretende Vogelgrippevirus des Typs H5N8 festgestellt wurde.  Eine zweite Untersuchung im Nationalen Referenzlabor auf der Insel Riems bestätigte nun dieses Ergebnis. „Wir haben gestern den Befund erhalten, weshalb wir den Tierseuchenkrisenstab einberufen haben. Da die Stadt Nordhausen direkt betroffen ist, wird auch die Stadtverwaltung im Krisenstab anwesend sein“, so Matthias Jendricke. „Der Fall trifft uns allerdings nicht unvorbereitet. Bereits seit Ende vergangenen Jahres galt in einigen Kommunen die Stallpflicht, seit Anfang Februar im gesamten Landkreis. Es wurden schon in verschiedenen Landkreisen und Städten in Thüringen Wildvögel mit dem Vogelgrippe-Erreger aufgefunden. Wir sind schließlich auch nicht der erste Fall in Thüringen.“

Aufgrund der geltenden gesetzlichen Regelungen legt der Krisenstab nun einen Sperrbezirk mit einem Kilometer Radius um den Fundort fest, in dem Tiere klinisch untersucht werden. Davon sind keine gewerblichen Haltungen, sondern nur private Kleinhaltungen betroffen. Außerdem gibt es ein Beobachtungsgebiet in einem Umkreis von etwa drei Kilometern, der die Stadt Nordhausen, Sundhausen, Steinbrücken, Bielen und Himmelgarten betrifft. Hier wird es risikobasierte Untersuchungen geben. Außerdem gilt weiterhin die generelle Stallpflicht. Der Landkreis Nordhausen wird noch in dieser Woche in einer Bekanntmachung die genauen Festlegungen des Veterinäramtes veröffentlichen. Der Erreger H5N8 ist zwar hochansteckend für Geflügel, ist jedoch ungefährlich für den Menschen.

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