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Demokratiekonferenz gut besucht

Die Resonanz bei der ersten Demokratiekonferenz des Landkreises Nordhausen war groß: Gestern Abend haben sich rund 50 Vertreter von Vereinen, Verbänden, Kommunen, Kirchen, Parteien, Interessenvertretungen und Einrichtungen wie beispielsweise die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und dem Nordhausen-Museum Flohburg getroffen, um sich über das neue Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ zu informieren. Der Sozial- und Bildungsdezernent des Landkreises Stefan Nüßle betonte, dass der Landkreis mit dem neuen Förderprogramm an die Entwicklung anknüpfen möchte, die die Stadt und der Landkreis Nordhausen gemeinsam mit zahlreichen Vereinen und Institutionen in den Vorgängerprogrammen der Bundes und des Landes „Vielfalt tut gut“ ,  „TOLERANZ  FÖRDERN-KOMPETENZ STÄRKEN" und „DENK BUNT" erreicht haben. Der Bund will mit seinem neuen Programm bürgerschaftliches Engagement und das demokratische Verständnis fördern und vor allem Vereine, Projekte und Initiativen unterstützen, die sich für Demokratie und Vielfalt und gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus engagieren.

Bei der Demokratiekonferenz diskutierten die Teilnehmer, was Willkommenskultur bedeutet, wie sich die Erinnerungskultur weiterentwickeln oder wie sich rassistischen Tendenzen im Alltag begegnen lässt. Einfließen werden diese ersten erarbeiteten Ideen und Ansätze in eine Gesamtstrategie zur Umsetzung des Programms "Demokratie leben!". Die Projektanträge berät der Begleitausschuss, der sich bereits konstituiert hat und in dem verschiedene Organisationen wie der  Gemeinde- und Städtebund, Parteien, Polizei, Kirchen, Gericht, Gewerkschaft und Verwaltung vertreten sind. Um gerade kleinere Projekte anzuregen, ist für Anträge bis 1000 Euro ein vereinfachtes Verfahren eingerichtet worden. Umgesetzt wird über das Programm auch das Kinder- und Jugendparlament, dessen Einrichtung der Kreistag beschlossen hat. Dafür werden derzeit über die Städte und Gemeinde Jugendliche gesucht, die sich dort engagieren wollen.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ läuft bis 2019 und wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Der Landkreis Nordhausen ist einer von einer von bundesweit 175 Städten und Landkreisen, die sich daran beteiligen. Wer ein Projekt beantragen oder sich allgemein zum Programm beraten lassen möchte, kann sich an den Fachbereich Jugend und Soziales des Landratsamtes, Tel. 03631 911-536 und die Koordinierungs- und Fachstelle beim Kreisjugendring wenden, Thomas Gottschall, Käthe-Kollwitz-Straße 10 in Nordhausen, Telefon 03631 985004. Mehr dazu auch unter www.demokratie-leben.de und www.facebook.com/pfd.ndh.

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