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Bürgerservice Harztor wird weiter gefördert

Die Förderung für das ThINKA-Projekt Bürgerservice Harztor ist für die kommenden drei Jahre gesichert – eine gute Nachricht pünktlich zum 2. Geburtstag der Beratungseinrichtung am 1. März. „Wir haben es unter die fünf besten Konzepte in Thüringen geschafft und erhalten deshalb eine Förderung über drei Jahre ohne eine jährliche Neubeantragung“, sagt Sabine Reich, Geschäftsführerin des Kreisjugendrings, der Träger des Projekts ist. ThINKA ist unter dem Namen „Bürgerservice Harztor“ in Ilfeld und Niedersachswerfen erreichbar. „Wir kümmern uns hier nicht um Ausweise, es geht vielmehr um allgemeine Wünsche der Einwohner an ihre Gemeinde, um Beratungsthemen, aber auch tieferliegende Probleme“, erläutert Jennifer Pohl vom Kreisjungendring, die den Bürgerservice gemeinsam mit ihrem Kollegen Thomas Gottschall betreut. „Wir bieten eine offene Beratung für jeden an und wollen so Hemmschwellen abbauen.“ Die Einwohner kommen beispielsweise, weil sie auf Wohnungssuche sind, sie nicht wissen, wie sie ihre Schulden bezahlen sollen oder Probleme mit Behörden oder Antragstellungen haben. Dabei beraten die Mitarbeiter von ThINKA in Fällen wie Sucht- oder Schuldenproblematik nicht tiefergehend selbst weiter, sondern vermitteln die Ratsuchenden an spezialisierte Beratungsstellen. Auch mit weiteren Partnern wie Vereinen, Verbänden, den Schulen und weiteren Einrichtungen arbeitet ThINKA zusammen. Denn das ist der zweite Part des Projekts: die Kooperation der verschiedenen Akteure untereinander zu fördern. „Wir versuchen gerade diejenigen zu erreichen, die sich sonst eher weniger engagieren“, so Jennifer Pohl. So will ThINKA dazu beitragen, das soziale Klima zu verbessern, den Gemeinsinn und das bürgerschaftliche Engagement zu stärken. Es ist beispielsweise in den vergangenen zwei Jahren gelungen, in Niedersachswerfen wieder einen Jugendclub aufzubauen und in diesem Jahr soll in Ilfeld wieder ein Angebot für Jugendliche entstehen. Über ThINKA werden Vereine unterstützt, beispielsweise bei der Vorbereitung von Festen oder eines Sommerferiencamps, beim Harztorlauf im April oder beim geplanten Frühjahrsputz in der Gemeinde. „Wir haben uns als Landkreis bewusst dafür entschieden, ThINKA im ländlichen Raum zu verankern und wir hoffen, dass das Land uns hier in Harztor über die komplette EU-Förderperiode bis 2021 unterstützen wird", so Stefan Nüßle. „Angesichts des demographischen Wandels muss gerade der ländliche Raum gestärkt werden, wie immer wieder betont wird - auch auf Landesebene. Über ThINKA haben wir die Möglichkeit, die Akteure zusammenzubringen und Netzwerkstrukturen zu unterstützen und mit Leben zu erfüllen." Auch Harztors Bürgermeister Stephan Klante sieht in ThINKA eine Bereicherung für seine Gemeinde: „Das Projekt ThINKA ist inzwischen fest etabliert in Harztor. Es ist eine vertrauensvolle Beziehung zu den Einwohnern entstanden.“

Der Bürgerservice Harztor wird über die Thüringer Initiative INKA (ThINKA) des Arbeits- und Sozialministeriums von der GFAW Thüringen aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Abkürzung INKA steht für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung. Ziel des Programms ist es, bedarfsgerechte Unterstützungsangebote, individuell angepasst an die Anforderungen der jeweiligen Kommune zu fördern und dabei mit Anlauf,- Informations- und Beratungsstellen zusammenzuarbeiten. Der Landkreis Nordhausen ist seit zwei Jahren einer von elf ThINKA-Standorten im Freistaat. Über die Fördermittel werden 80% der Projektkosten getragen, 20% fließen über Eigenleistungen des Landkreises und der Gemeinde Harztor. Die festen Sprechzeiten vom Bürgerservice Harztor sind immer dienstags von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr in der Gemeindeverwaltung Niedersachswerfen und mittwochs von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags 16 bis18 Uhr in der VG-Verwaltung in Ilfeld. Telefonisch sind die ThINKA-Mitarbeiter unter 036331 373-22 sowie 0152 33 99 57 89 oder per E-Mail an buergerservice@harztor.de erreichbar. 

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