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Breitbrand im Landkreis fördern

Um das schnelle Internet im Landkreis Nordhausen weiter auszubauen, haben sich gestern auf Einladung des Landratsamtes Vertreter der Kommunen getroffen. Ziel ist es, dafür eine Bundesförderung zu beantragen. Um dies fachgerecht vorbereiten zu können, hat die Landkreisverwaltung hierfür bereits erfolgreich eine Beratungsförderung beim Bund beworben, erläuterte Landrat Matthias Jendricke den Gemeindevertretern. „Wir gehörten zu den ersten Landkreisen in Thüringen, die hierfür im März die Bewilligung vom zuständigen Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt erhalten haben“, so Jendricke. Diese Beratungsleistungen sind unterstützend erforderlich, um das komplizierte Antragsverfahren für die investive Bundesförderung bewältigen zu können. Im Rahmen des Beratungsauftrages ist vorgesehen, in Abstimmung mit dem Landkreis und den betreffenden Kommunen alle dafür notwendigen verwaltungstechnischen Schritte umzusetzen. Als Beratungsunternehmen hat der Landkreis auf der Grundlage einer Ausschreibung die MRK Media AG /Wirtschaftsrat Recht beauftragt, die in der gestrigen Auftaktveranstaltung die weitere Projektorganisation erläuterten. In der Diskussion legten die Teilnehmer aus den Kommunen ihre besondere Versorgungssituation dar und begründeten die Notwendigkeit der weiteren Verbesserung der Breitbandversorgung für ihre Einwohner und Unternehmen.

 

Schon in den vergangenen Jahren konnte die Breitbandversorgung schrittweise in zahlreichen Kommunen aller neun Verwaltungseinheiten des Landkreises verbessert werden. Sowohl beim Regelausbau, im Rahmen von Modellvorhaben als auch mit Hilfe von Fördermitteln engagierten sich hier verschiedene Netzanbieter. Dennoch gibt es insbesondere im ländlichen Raum noch unterversorgte Gemeinden und Ortsteile mit so genannten weißen Flecken. Daher will der Landkreis in Abstimmung mit den beteiligten Kommunen die erstmals aufgelegte Förderrichtlinie des Bundes nutzen, um alle noch unterversorgten Gebiete des Landkreises mit schnellem Internet mit mindestens 50 Mbit/s bis zum Jahr 2018 auszubauen.

 

Bereits in den vergangenen Jahren hat der Landkreis koordinierende Aufgaben bei der Breitbandversorgung für die Kommunen wahrgenommen und möchte diesen Prozess auch weiterhin entsprechend begleiten. In der letzten Sitzung hat der Kreistag beschlossen, dass der Landkreis zur Umsetzung der Breitbandörderichtlinie des Bundes koordinierende Aufgaben im Zuge des gemeindlichen Breitbandausbaus von den antragstellenden Städten und Gemeinden übernimmt. Dieser Beschluss steht unter dem Vorbehalt, dass die Kommunen mit entsprechenden Stadtrats- und Gemeinderatsbeschlüsse den Landkreis beauftragen. Auf dieser Grundlage plant der Landkreis, den kreisweiten Förderantrag im Rahmen des nächsten Aufrufes des Bundes gemäß Bundesförderrichtlinie Breitband bis Ende August 2016 zu stellen. Landrat Jendricke bat daher die Kommunen, in ihren Gremien diese Verfahrensweise zu beraten. Als Ansprechpartnerin steht im Landratsamt die Breitbandpatin des Landkreises, Dr. Sabine Mehne unter Tel.: 03631 911-259, E-Mail: smehne@lrandh.thueringen.de zur Verfügung.

 

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