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Bildungskommunen trafen sich in Nordhausen

Bildungsverantwortliche aus fast 20 mitteldeutschen Kommunen, die sich am Bundesprogramm "Bildung integriert" beteiligen, kamen jetzt zum ersten Mal in Nordhausen zusammen. Ziel dieses Programms ist es, ein kommunales Bildungsmanagement und Bildungsmonitoring aufzubauen. Die Bildungsakteure aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen trafen sich in der Rolandstadt, um Erfahrungen auszutauschen und von den Städten und Landkreisen zu lernen, die sich bereits vor einigen Jahren auf den Weg zum kommunalen Bildungsmanagement gemacht haben.
 
Nachdem Landrat Matthias Jendricke die rund 50 Gäste in den Tagungsräumen des BIC Nordthüringen begrüßt hatte und auf den immer wichtigeren Stellenwert von Bildung als Standortfaktor eingegangen war, nahm der Beigeordnete Stefan Nüßle an der anschließenden Podiumsdiskussion kommunaler Spitzenvertreter teil. Der Sozial- und Bildungsdezernent des Landkreises verwies auf verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten von Kommunen, zum Beispiel über innovative bauliche Konzepte an Schulen. 
 
In weiteren Vorträgen, Gesprächsrunden und Workshops bekamen die Teilnehmer in der zweitägigen Konferenz Einblicke in die regional unterschiedlichen Herausforderungen, Herangehensweisen und Schwerpunktsetzungen der kommunalen Bildungsarbeit. Die Teilnehmer diskutierten die vorgestellten Ansätze und erarbeiteten eigene Lösungen. Denn viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen im Bildungsbereich, sei es beispielsweise die Integration Neuzugewanderter, die Besetzung freier Ausbildungsstellen und Fachkräftesicherung oder die Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt. Für entsprechende strategische Änderungen ist das Engagement der kommunalen Verwaltungsspitze eine wichtige Voraussetzung. 
 
Der Landkreis Nordhausen, Gastgeber der ersten überregionalen Tagung der Transferagentur, hatte sich im vergangenen Jahr als eine der ersten Kommunen an dem Programm „Bildung integriert“ beteiligt und hat im Januar mit der Umsetzung des Projektes begonnen.  

 

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