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Finale Phase hat begonnen

4. Treffen des Regionalbeirates für das Kulturentwicklungskonzept in Sondershausen

Zu ihrer vierten Zusammenkunft trafen sich die Mitglieder des Regionalbeirates für die Erarbeitung des überregionalen Kulturentwicklungskonzeptes (KEK) in der Modellregion Nordthüringen am 30. September in Sondershausen.

Die einleitenden Worte fand dieses Mal Dr. Norbert Sievers, Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V: „In der Nordregion ist ein reger Austausch während der beiden Workshop-Tage im Mai und September gelungen. Die Ergebnisse der Analysen und Interviews bilden eine sehr gute Grundlage für die weitere Arbeit am Konzept.“ Außerdem wies Dr. Sievers darauf hin, dass der gesamte Prozess, der in seiner Arbeitsweise und Ausrichtung beispielgebend für andere Regionen sein kann, bundesweit präsentiert werden wird. Zentral am KEK-Prozess in Thüringen sind die breit angelegten Analysen aus denen Schlussfolgerungen für eine konzeptbasierte Kulturpolitik gezogen werden können. Den Kern des Prozesses bilden aber die Workshops in denen zahlreiche Akteure beteiligt werden.

Während des 2. Kulturworkshops im KUNSTHOF Friedrichsrode, der am 9. September stattfand, konnten bereits Projektideen und Maßnahmen weitergehend zugespitzt werden, die für die Nordregion Thüringens in Sachen Kultur zukunftsweisend sein können. So wird der Ansatz, Kulturpublikum zu mehren indem die Menschen aller Generationen zur Beteiligung eingeladen werden, besonders intensiv diskutiert. Erste gute Angebote sind bereits vorhanden. So zum Beispiel die „Poetry slam“-Veranstaltungen der Herzschlag-Kirche, die generationenübergreifende Arbeit am „Buch, das Brücken baut“ oder das Engagement junger Artisten bei der aktuell auf dem Spielplan des Theaters stehenden Oper „Die verkaufte Braut“.

Dringend notwendig erscheint außerdem ein gut funktionierendes Netzwerk für Akteure, Interessierte und Vereine. Eine leicht zugängliche Informationsplattform, die sich ergänzend über alle Medien- und Kommunikationskanäle erreichen lässt, ist dabei ebenso wichtig wie Personen, die die Angebote koordinieren und strukturieren. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn ein Verein oder eine Institution eine Veranstaltung plant und erfährt aus der Zeitung, dass genau dasselbe zum Termin ein zweites Mal angeboten wird. 

Besonderes Augenmerk legten die Beiratsmitglieder auf die Ergebnisse aus der Workshop-Gruppe 3, die sich mit dem Thema „Kulturtourismus und regionales Kulturmarketing“ befasste. Hier eine Zusammenarbeit zwischen Tourismusverantwortlichen und Kulturschaffenden zu erreichen, Angebote für Nordthüringer und deren Gäste gleichermaßen zu schaffen, ist ein Ziel an dem alle gemeinsam arbeiten könnten.

Projektleiter Dr. Patrick S. Föhl vom Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. erläuterte die nächsten Arbeitsschritte: „Wir befinden uns am Anfang der finalen Phase des Erarbeitungsprozesses. Die Ergebnisse aus den vier Workshop-Gruppen ‚Regionale Projekte/Netzwerke‘, ‚Kulturelle Bildung und Partizipation‘, ‚Kulturtourismus‘ und ‚Jugendkultur‘ werden nun ausgewertet. Im letzten Workshop werden wir dann dezidierte Maßnahmen vorstellen und diese gemeinsam mit den Teilnehmern diskutieren. Es folgen Gespräche mit den Landrätinnen und danach eine Phase der Konzepterstellung. Wir werden das Kulturentwicklungskonzept für die Nordregion Thüringens zu Beginn des kommenden Jahres vorstellen können."

Der letzte Kulturworkshop ist für den 11. November 2014 ab 14 Uhr im Schloss Heringen geplant. Alle, die Interesse an einer Teilnahme am Workshop haben, finden zahlreiche Informationen dazu, Materialien, Analysen, Protokolle und den Kontakt zu den Koordinatoren unter kulturkonzept-kyf-ndh.de.

Die Erarbeitung des überregionalen Kulturentwicklungskonzeptes für die Modellregion Nordhausen/Kyffhäuser wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert.

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