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KZ-Gedenkstätte Mittelbau Dora

Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist ein zeithistorisches Museum und ein Ort des Gedenkens und der Trauer. Mittelbau-Dora steht als Paradigma der KZ-Zwangsarbeit prototypisch für eine neue Form der Zwangsarbeit. 60 000 Menschen aus ganz Europa, vor allem aus der Sowjetunion, Polen und Frankreich wurden zwischen 1943 bis 1945 als KZ-Häftlinge in den Harz deportiert, um dort Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie zu leisten. Mehr als jeder dritte starb. Am 11. April 1945 befreite die US-Armee das KZ, das die SS zuvor geräumt hatte.

Mit der Verlagerung von Rüstungsprogrammen in das Kohnstein-Massiv entstand Ende August 1943 Dora als Außenlager des KZ Buchenwald. KZ-Häftlinge musste die Stollenanlage zur unterirdischen Raketenfabrik ausbauen. Ein oberirdisches Lager gab es anfangs nicht, die Häftlinge verbrachten Tag und Nacht unter der Erde, schliefen unter unwürdigen Bedingungen. Tausende starben bereits in den ersten Monaten. 1944 begann die Produktion der V2-Raketen im Kohnstein. Die meisten Häftlinge mussten jedoch Zwangsarbeit auf Baustellen verrichten, denn in zahlreichen Bauvorhaben rund um Nordhausen sollten weitere unterirdische Produktionsstätten der Rüstungsindustrie entstehen. Das Netz der Außenlager im Harz und das Lager Dora in Nordhausen wurden im Herbst 1944 zum eigenständigen KZ Mittelbau zusammengefasst, zu dem am Ende 40 Lager gehörten. Das größte Außenlager mit durchschnittlich 8.000 Häftlingen war Ellrich-Juliushütte.

Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora in Nordhausen in ihrer jetzigen Ausgestaltung entstand erst nach dem Grenzfall. Kurz nach dem Krieg wurde ein erstes Denkmal für die Opfer am ehemaligen Krematorium eingeweiht. 1964 begann der Aufbau einer „Mahn- und Gedenkstätte“ durch die lokalen Behörden. Mit der Aufnahme in die Gedenkstättenkonzeption des Bundes nach der Wende wurde die bundesweite und internationale Bedeutung der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora anerkannt. Kern der Neukonzeption ist das Museumsgebäude, das 2005 zum 60. Jahrestag der Lagerbefreiung eingeweiht wurde. Die Gedenkstätte versteht sich als „europäischer Lern- und Gedächtnisort“. Neben der umfassenden Dauerausstellung zur Entstehung und Funktion des Lagers bietet die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora Führungen im Lagergelände und in der Stollenanlage an.

 

KZ-Gedenkstätte Mittelbau Dora
Kohnsteinweg 20
99734 Nordhausen

Telefon: 03631 49 58 0
E-Mail: info@dora.de

Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei

TraditionsbrennereiIn der letzten traditionellen, liebevoll restaurierten Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei können Besucher die Geschichte und Technik des Kornbrennens kennen lernen – und dabei zum Beispiel erfahren, dass rund 25.000 Roggenkörner nötig sind, um eine Flasche Korn zu brennen. Aufgegriffen wird in der Ausstellung in den historischen Räumen die lange Tradition der Kornbrennerei. Seit mehr als 500 Jahren ist der Korn das wohl berühmteste Produkt der Rolandstadt. Zeitweise prägten über 100 Brennereien das Bild Nordhausens. Ab dem 18. Jahrhundert kontrollierte die Stadt das Brennwesen stärker, bestrafte beispielsweise illegales Brennen und das Gewerbe wurde zunehmend professioneller. Alle geprüften Fässer erhielten ein Ratssiegel und bewiesen damit erstklassige Qualität. 1789 wurde das erste Reinheitsgebot festgeschrieben: Der Korn musste mindestens zwei Drittel Roggen oder Korn und höchstens ein Drittel Gerste oder Malz enthalten.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Mehrzahl der Brennereien zerstört. Eine der wenigen, die relativ unbeschadet blieb, war die Kornbrennerei von Joseph Seidel, 1857 gegründet und 1907/08 vom Sohn des Firmengründers Seidel Junior in der Grimmelallee neu eingerichtet, die jetzt die Traditionsbrennerei beherbergt. Das Haus strahlt die reiche Vergangenheit aus und lässt die traditionelle Brennerei lebendig werden, die hier auch heute praktiziert wird. Die hauseigenen Korn- und Likörspezialitäten gibt es um stilechten Hofladen oder im Online-Shop.

 

Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei
Grimmelallee 11
99734 Nordhausen

Telefon: 03631 63 63 63

Flohburg | Das Nordhausen Museum

Flohburg

Ein spannender Ausflug in die Stadtgeschichte von Nordhausen ist im passenden Ambiente eines der ältesten Häuser der Rolandstadt erlebbar: Die Flohburg, ein Fachwerkhaus mit einer romanischen Kelleranlage, wurde bereits 1330 urkundlich als Stadthaus der Ritterfamilie Barte erwähnt. In seiner langen Geschichte wurde das Gebäude siebenmal umgebaut und diente unterschiedlichen Zwecken, zum Beispiel beherbergte es das erste Theater der Stadt und wurde später als Kinderbibliothek genutzt. Der achte grundhafte Umbau inklusive Sanierung und Erweiterung erfolgte von 2010 bis 2012 für das neue Museum für Stadtgeschichte. Die moderne, multimediale Ausstellung beginnt bei den Ursprüngen der Stadt im 8. Jahrhundert, beleuchtet die Zeit als freie Reichsstadt bis hin zur jüngsten Geschichte der Wendezeit. Seinen Namen verdankt das Haus übrigens dem Umstand, dass hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts 80 Menschen dichtgedrängt unter einem Dach gelebt haben.

 

Flohburg | Das Nordhausen Museum
Barfüßer Straße 6
99734 Nordhausen

Telefon: 03631 47 25 680
E-Mail: flohburg@nordhausen.de

Kunsthaus Meyenburg

Kunsthaus MeyenburgDas Kunsthaus Meyenburg ist ein Zentrum für Kunst und Kultur in Nordthüringen und im Harz und zeigt wechselnde Sonderausstellungen regionaler und überregionaler Kunst.

Das Kunsthaus ist Sitz der Ilsetraut-Glock-Grabe-Stiftung, eine städtische Kunstsammlung. Ilsetraut Glock, eine freischaffende Künstlerin, die aus Nordhausen stammt und die erste Ehrenbürgerin der Rolandstadt ist, schenkte der Stadt 1998 eine umfangreiche Sammlung von Grafiken aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Die Stiftung schreibt alle zwei Jahre den Nordhäuser Grafikpreis der Ilsetraut-Glock-Grabe-Stiftung für Künstler aus Mitteldeutschland aus und widmet sich auch auf diese Weise ihrem Ziel, die Bildende Kunst in der Region zu fördern.

Das Kunsthaus bietet ein besonderes Ambiente: Die Villa in der Nordhäuser Oberstadt ist 1907 erbaut, bietet vom Turm eine tolle Aussicht über die Stadt und ist gleichzeitig mit dem wunderschön gestalteten Park eine grüne Oase. Das Kunsthaus, das umfassend denkmalgerecht saniert wurde, ist benannt nach dem Reformator und ehemaligen Nordhäuser Bürgermeister Michael Meyenburg und ist schon lange ein Museum: Zur 1000-Jahr-Feier der Rolandstadt wurde es 1927 als Städtisches Museum für Stilmöbel eingerichtet und noch heute zeigt es einige historische Möbelstücke.

 

Kunsthaus Meyenburg
Alexander-Puschkin-Straße 31
99734 Nordhausen

Telefon: 03631 88 10 91
E-Mail: kunsthaus@nordhausen.de

 

Museum Tabakspeicher

TabakspeicherWo früher im 19. Jahrhundert in Nordhausen der Tabak lagerte erfahren heute kleine und große Besucher, wie früher Kinovorführgeräte aussahen oder welche Fernmeldetechnik es gab, bevor an Handys überhaupt zu denken war – und die heute trotzdem noch funktioniert und zum Ausprobieren einlädt. Dass man Brot nicht nur beim Bäcker kaufen, sondern auch selbst backen kann, können die Besucher in der Backstube erleben. Und wie wurde die Wäsche eigentlich ohne Waschmaschine wieder sauber? Das und vieles mehr verrät das Museum Tabakspeicher. In dem Fachwerkgebäude aus dem 18. Jahrhundert wird altes Handwerk, Gewerbe, Industrie und Archäologie gezeigt – angefangen beim Schneider und Schuhmacher bis zur Kautabak- und Tapetenherstellung und Kornbrennerei, für die Nordhausen berühmt ist. Der rundum liebevoll sanierte Speicher stellt als Museum zum Anfassen und Mitmachen auf rund 1.000 Quadratmetern die wirtschaftliche Tradition der Rolandstadt vor und zeigt Exponate aus Ausgrabungen in und um Nordhausen. Der Tabakspeicher ist häufig Ort kultureller Veranstaltungen und regelmäßig wird dort frischer Kaffee geröstet – ein Genuss für alle Sinne.

 

Museum Tabakspeicher
Bäckerstraße 20
99734 Nordhausen

Telefon: 03631 98 27 37
E-Mail: tabakspeicher@nordhausen.de

IFA-Museum

Das Museum des Vereins IFA-Museum Nordhausen am Harz e.V. erinnert an die 100-jährige Maschinenbautradition in Nordhausen - mit zahlreichen originalgetreu sanierten Exponaten. Die rund 90jährige Ära der IFA-Motorenwerke endete 1992. Es begann mit Grubenloks und Rohölmotoren bis zum Ausbau des Werks als größter ostdeutscher Dieselmotorenproduzent. Der einstige „IFA“-Standort spiegelt diese wider. Ein Muss für Technikfans!


IFA-Museum

Montaniastraße 13
99734 Nordhausen

Telefon: 03631 47 91 543
E-Mail: info@ifa-museum-nordhausen.de

Erlebnisbergwerk Rabensteiner Stollen

Nach der 1000 Lichter - Foto Rabensteiner Stollen

Eine magische unterirdische Welt: Wie aus den einstigen Urwäldern im Harz Steinkohle entstanden ist und wie die dann abgebaut wurde, erfahren die Besucher im Rabensteiner Stollen sehr anschaulich und mit allen Sinnen – beispielsweise wenn der ohrenbetäubende Lärm des bergtechnischen Geräts unter Tage beginnt. Seine Gäste entführt der Rabensteiner Stollen in eine geheimnisvolle, dunkle, unterirdische Welt. Besonders spannend ist es, den Stollen mit der Grubenbahn, dem Rabenstein-Express, zu erkunden. Mit Helm auf dem Kopf lernen die Besucher die Gänge kennen, blicken in Abbaustrecken, die oft nur 60 Zentimeter hoch sind. Gerade für Kinder versprüht der Stollen eine besondere Schatzsucheratmosphäre. Wer besonders mutig ist, dreht eine Runde mit dem Grubenfahrrad, der Draisine oder sich durch 100 Meter vollkommene Dunkelheit vorantasten, erleben den Stollen im Schein hunderter Kerzen oder versuchen sich selbst im Kohleabbau. Ein besonderer Höhepunkt ist ein Tscherper-Essen unter Tage – oder auch über Tage: In der Rabensteiner Hütte können sich die Gäste nicht nur stärken, sondern auch übernachten. Der Lokschuppen bietet ebenso Raum für Veranstaltungen in uriger Atmosphäre.

 

Steinkohlen-Besucherbergwerk Rabensteiner Stollen
Ortsteil Ilfeld-Netzkater
99768 Harztor

Telefon: 036331 48 153
E-Mail: info@rabensteiner-stollen.de

Schaubergwerk Lange Wand

Das Kupferschiefer-Besucherbergwerk Lange Wand ist ein klassischer geologischer Aufschluss, der eindrucksvoll unterschiedliche erdgeschichtliche Entwicklungszyklen zeigt. Über Tage gibt das herausragende Naturdenkmal, eine Felssteilwand ohne Vegetation, einen Einblick in die geologische Entwicklungsgeschichte von fast 300 Jahren. Der kleine Höhenzug am Ufer der Bere, der das ehemalige Bergwerk beherbergt, lieferte mit seinen Besonderheiten gleichzeitig den Namen. Besucher lernen hier die Geschichte des Kupferbergbaus kennen. Bereits im 17. Jahrhundert begannen die bergmännischen Aktivitäten, abgebaut wurde vorwiegend im 18. und für eine kurze Zeit im 19. Jahrhundert. Die gewonnenen Kupfer- und Kobalterze wurden auch in Ilfeld selbst verhüttet. Die Einmaligkeit und besondere Ausstattung des Aufschlusses bestätigte eine Fachjury der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover e. V., die die Lange Wand 2006 beim bundesweiten Wettbewerb „Die bedeutendsten Geotope in Deutschland” mit dem Prädikat Nationaler Geotop auszeichnete.Neben regelmäßigen Führungen gibt es besondere Angebote wie Bergweihnacht und Fackelwanderungen.

 

Schaubergwerk Lange Wand
Bergwerks-und Wanderführergruppe Ilfeld/Wiegersdorf e. V.
Ortsteil Ilfeld
Ilgerstraße 51 (Vereinsbüro)
99768 Harztor

Telefon: 036331 46 621 oder 0152 38 46 48 27
E-Mail: info@lange-wand.de

Pflanzenfärberhof Ilfeld

Wie wird eigentlich die Wolle vom Schaf rot, grün oder gelb? Wie das ganz natürlich geht, ohne künstliche Verfahren, erfahren die Besucher im Färberhof. Schwimmen im Färberkessel zum Beispiel Maiglöckchen, wird die Wolle grün, im Zwiebelwasser gelb. Ob das wirklich klappt, können kleine und große Färber im Hof selbst ausprobieren. Woher die passenden Pflanzen dafür kommen, sehen die Besucher im Garten mit heimischen Färberpflanzen oder sie brechen auf, um selbst in der Natur Pflanzen zum Färben zu sammeln. Im Färberhof lassen sich spannende Geschichten rund um die Wollkunst und die Färberei erleben, welche Arbeitsschritte beispielsweise nötig sind, bis man aus der geschorenen Wolle einen Pullover stricken kann. Das geht zum Beispiel mit der historischen Wollkämmmaschine des Hofes, die schon fast 100 Jahre alt ist. Wer selbst filzen will, beispielsweise eine Tasche oder Handpuppen, kann dies in verschiedenen Kursen machen. Viele Produkte aus Filz kann man im Pflanzenfärberhof auch kaufen.

 

Pflanzenfärberhof
Ortsteil Ilfeld
Hohnsteinstraße 21
99768 Harztor

Telefon: 036331 50 935
E-Mail: frank.tuschy@t-online.de

Alte Kanzlei Bleicherode

Durch bürgerschaftliches Engagement konnte das über 350 Jahre alte Fachwerkensemble Alte Kanzlei vor dem Verfall geschützt und umfassend restauriert werden. Die Alte Kanzlei, das älteste, größte und beeindruckendste Fachwerkgebäude der Stadt, beherbergt heute u.a. eine Ausstellungen zur Stadtgeschichte von Bleicherode, insbesondere zur jüdischen Gemeinde und ist anerkannt als außerschulischer Lernort.

 

Alte Kanzlei Bleicherode
Hauptstr. 131
99752 Bleicherode

Telefon: 036338 31 30
E-Mail: info@altekanzleibleicherode.de

Feuerwehr-Museum Ellrich

Im historischen Ambiente des Ravensturms, des ehemaligen Spritzenhauses und des Brauhofs geben alte Löschgeräte einen Einblick in die Tradition des Brandschutzes - und der Turm bietet einen tollen Ausblick über die Stadt Ellrich.

Besonders durch viel ehrenamtliches Engagement ist es gelungen, das Gebäudeensemble zu sanieren und seit 2001 beherbert es das Feuerwehrmuseum. Historische Fahrzeuge, Technik und Ausrüstungsgegenstände zeigen, wie viel sich in der Geschichte des Brandschutzes getan hat.

 

Feuerwehr-Museum Ellrich
Ravenstraße 15
99755 Ellrich

Telefon: 036332 70 198

Neuer Rüxleber Hof

Im einem ehemaligen Rittergut ist heute ein privat betriebenes Museum für Alltagsgeschichte untergebracht. Die Besucher können hier vieles erleben und betrachten, was in den letzten 150 Jahren zum täglichen Leben gehörte, vom Waschtrog bis zum Rasierklingenschärfer, von der Schiefertafel bis zur russischen Schmalfilmkamera und historischen Radiogeräten.

 

Neuer Rüxleber Hof
OT Auleben
Rudolf-Breitscheid-Str. 1b
99765 Heringen