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Innovatives Teilkonzept zum energetischen Wandel im Landkreis Nordhausen (Energiepfade)

Der Landkreis Nordhausen hat die Hochschule Nordhausen beauftragt, ein Konzept für den energetischen Wandel mit dem Focus auf die Stadt-Land-Beziehungen zwischen den Umlandgemeinden und der Stadt Nordhausen zu erarbeiten. Unter energetischem Wandel werden sowohl die Umstellungen des Energiesystems betrachtet wie auch des Naturhaushalts und Stoffkreisläufe. 

Das Vorhaben baut auf dem Projektvorschlag der Hochschule zur Internationalen Bauausstellung Thüringen auf. Dieser wurde gemeinsam mit Bürgern und der IBA Thüringen in den Werkstätten des Wettbewerbs Zukunftsstadt weiterentwickelt. 

Der Landkreis Nordhausen sieht in der Entwicklung eines Projekt- und Akteursverbundes des energetischen Wandels den geeigneten Weg, um seinen Beitrag zur Umsetzung der nationalen Klimaschutzziele zu leisten. Die von diesem Verbund zu entwickelnden Projekte sollen gleichzeitig den Wert seiner Gemeinden als Wohn- und Wirtschaftsstandorte sichern. 

In den Umlandgemeinden der Stadt Nordhausen besteht bereits eine Vielzahl von Projekten des energetischen Wandels – teilweise initiiert und getragen von örtlichen Energiegenossenschaften und von der gewerblichen Wirtschaft - sowohl der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien, als auch des Sanierungsmanagements und der Wertstoffwende. 

Aufgabe des Konzepts soll es sein, bestehende Projekte als Bestandteile einer Energie-Kulturlandschaft weiter zu entwickeln, neue Projekte zu initiieren und die wachsende Projektlandschaft über „Energiepfade“ erkennbar zu machen, um den energetischen Wandel zu befördern. 

Im ersten Arbeitspaket wird die Hochschule die Energie- und Treibhausgas-Bilanz und Potentialanalyse der Stadt Nordhausen auf die Umlandgemeinden ausweiten. Parallel wird sie mit den Vorbereitungen für den Aufbau von Akteursnetzwerken beginnen, z. B. mit Befragungen verschiedener Akteure

Projektförderung

Förderkennzeichen: 03K04475

Zuwendungsgeber: Die Maßnahme des Landkreises Nordhausen  wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland. Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Projektpartner: Projektträger Jülich (PTJ), Forschungszentrum Jülich GmbH (FZJ), Postfach 61 02 47, 10923 Berlin

Projektbearbeitung: Hochschule Nordhausen, Weinberghof 4, 99734 Nordhausen

Kosten: 43.000 €

Zuwendungssumme: 30.000 €

Förderanteil: 70 Prozent

Laufzeit: August 2017 bis Juli 2018

Kontakt

Landkreis Nordhausen
Fachbereich Büro des Landrates und Zentrale Dienste
Herr Dörnfelder
Behringstraße 3
99734 Nordhausen

Tel.:  03631-91431-24
Fax: 03631-911-241

 

Weiterführende Links:

www.klimaschutz.de
www.ptj.de/klimaschutzinitative-kommen

https://www.hs-nordhausen.de/forschung/forschungsprojekte/fgr-eoes/

 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist ein Garant für Gute Ideen. Die Nationalen Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen