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Unterstützung auf dem Weg in den Arbeitsmarkt

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Neben der Leistungsberechnung sind die Beratung, Vermittlung und Weiterqualifizierung unserer Kunden unsere wichtigsten Aufgaben. Ganz individuell nach der persönlichen Situation, den beruflichen Voraussetzungen, Stärken und Schwächen wird eine Eingliederungsvereinbarung entwickelt. Ziel ist es, gemeinsam die Bedingungen für eine erfolgreiche Arbeitssuche zu verbessern und den dafür notwendigen Unterstützungsbedarf festzulegen. Dabei begleiten wir einerseits den (Wieder-)Einstieg in Beschäftigung als Arbeitnehmer als auch den Start in die Selbstständigkleit. Zu den dafür in Frage kommenden Eingliederungsleistungen beraten wir Sie gern.

Außerdem gibt es auch Unterstützungsmöglichkeiten für Arbeitgeber, die Arbeitssuchende einstellen.

 

Neues Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" -

Neue Perspektive für Langzeitarbeitslose

Das Jobcenter des Landkreises Nordhausen ist eines von deutschlandweit 105 Jobcentern, das am neuen Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ teilnimmt. Mit den Arbeitsplätzen, die über drei Jahre gefördert werden, können Langzeitarbeitslosen neue Perspektiven eröffnet werden. Im Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den Modellregionen insgesamt mehr als 10.000 Arbeitsplätze und stellt dafür bis Ende 2018 bundesweit 450 Millionen Euro zur  Verfügung.

Die geförderten Arbeitsplätze sind an verschiedene Bedingungen geknüpft, auf Arbeitgeber- wie auf Arbeitnehmerseite. Erfüllt werden müssen ähnliche Voraussetzungen wie bei Arbeitsgelegenheiten. Es muss sich um sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze handeln, die zusätzlich, wettbewerbsneutral und im öffentlichen Interesse sind. Gezahlt wird der Mindestlohn, tarifgebundene Einrichtungen müssen sich an die Tarifvorgaben halten. Als Arbeitgeber kommen gemeinnützige Vereine und Verbände, freie Träger und öffentliche Arbeitgeber wie Kommunen in Betracht. Gewinnorientierte Unternehmen und Einrichtungen sind dagegen nicht möglich. Gefördert werden Stellen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit zwischen 15 und 30 Stunden.

Das Bundesarbeitsministerium will mit dem Modellprogramm insbesondere die Arbeitssuchenden erreichen, bei denen verschiedene Problemlagen die Arbeitsvermittlung erschweren. Teilnehmen können Arbeitssuchende, die 35 Jahre und älter und seit mindestens vier Jahren im Leistungsbezug sind, die gesundheitliche Einschränkungen haben oder bei denen minderjährige Kinder leben, die auch von der Förderung profitieren sollen.

Weiterbildung und -qualifizierung

Je nach vorliegender Qualifikation kann das Jobcenter unter bestimmten Voraussetzungen einen Bildungsgutschein zur beruflichen Weiterbildung ausstellen. Ziel ist es, damit die Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden, deutlich zu erhöhen. Eine weitere Möglichkeit ist es, mit einer betrieblichen Ausbildung die Integration auf den Arbeitsmarkt zu erreichen.

AusBILDUNG wird was – Spätstarter gesucht

Arbeitssuchende unter 35 Jahren, die keine abgeschlossene Ausbildung haben, werden hier besonders unterstützt, mit einer betrieblichen Lehre neu zu starten. Unsere Berater helfen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, bei der Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen und begleiten bei Bedarf auch während der Ausbildung und bieten beispielsweise Nachhilfe an. Denn eine gute Ausbildung verbessert die Perspektive für die berufliche Zukunft und die Chancen auf eine dauerhafte Beschäftigung deutlich und beugt so auch langfristig Altersarmut vor. Außerdem hilft es dabei, dem zunehmenden Bedarf an Fachkräften vor dem Hintergrund des demografischen Wandels nachzukommen. In Deutschland haben rund 300.000 Arbeitslose zwischen 25 und 35 Jahren keine Ausbildung. Unternehmen werden sensibilisiert, bei ihren Ausbildungsangeboten auch offen für ältere Bewerber zu sein und ihnen eine Chance zu geben.

Mehr zur bundesweiten Kampagne "AusBILDUNG wird was"

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Jobcenter und Arbeitsagenturen setzen sich auch dafür ein, dass Frauen und Männer die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, dass der Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit gelingt und sich Berufs- und Familienleben gut miteinander vereinbaren lassen. Zu Themen wie Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Jobsuche sowie finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern informiert die Beauftragte für Chancengleichheit.

 

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt
Jobcenter Landkreis Nordhausen
Manuela Gorges
Uferstraße 2
99734 Nordhausen

Telefon: 03631 650 339