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Neue Perspektive für Langzeitarbeitslose

Das Jobcenter des Landkreises Nordhausen ist eines von deutschlandweit 105 Jobcentern, das am neuen Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ teilnehmen wird. "Es freut uns natürlich, dass wir unter den insgesamt 265 Bewerbern erfolgreich waren. Damit ist der Landkreis Nordhausen eine von sieben Regionen in Thüringen, für die der Bund zusätzliche Mittel bereitstellt", sagt Landrat Matthias Jendricke. "Gerade nachdem das Programm Bürgerarbeit ausgelaufen ist, bietet dieses neue Programm wieder die Möglichkeit, Beschäftigungsangebote im öffentlichen Interesse zu schaffen. Mit den Arbeitsplätzen, die über drei Jahre gefördert werden, können wir Langzeitarbeitslosen neue Perspektiven eröffnen." Im Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den Modellregionen insgesamt mehr als 10.000 Arbeitsplätze und stellt dafür bis Ende 2018 bundesweit 450 Millionen Euro zur  Verfügung.

Im Nordhäuser Jobcenter laufen schon die Vorbereitungen für die Umsetzung des Programms. "Wir haben jetzt bereits begonnen, mit möglichen Trägern genaue Absprachen zu treffen, wie viele Stellen angeboten und besetzt werden können, die den Vorgaben entsprechen", sagt Karin Schierwater, Bereichsleiterin im Jobcenter. "Unser Fachbeirat wird uns bei der Auswahl der geförderten Stellen beraten." Denn geknüpft sind die geförderten Arbeitsplätze an verschiedene Bedingungen – auf Arbeitgeber- wie auf Arbeitnehmerseite. "Erfüllt werden müssen ähnliche Voraussetzungen wie bei Arbeitsgelegenheiten", so Schierwater. Es muss sich um sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze handeln, die zusätzlich, wettbewerbsneutral und im öffentlichen Interesse sind. Gezahlt wird der Mindestlohn, tarifgebundene Einrichtungen müssen sich an die Tarifvorgaben halten. Als Arbeitgeber kommen gemeinnützige Vereine und Verbände, freie Träger und öffentliche Arbeitgeber wie Kommunen in Betracht. Gewinnorientierte Unternehmen und Einrichtungen sind dagegen nicht möglich. Gefördert werden Stellen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit zwischen 15 und 30 Stunden.

„Unsere Berater sprechen parallel Kunden an, die die Förderkriterien erfüllen, um an dem Programm teilnehmen zu können“, sagt Karin Schierwater. Denn das Bundesarbeitsministerium hat sich vorgenommen, mit dem Modellprogramm insbesondere die Arbeitssuchenden zu erreichen, bei denen verschiedene Problemlagen die Arbeitsvermittlung erschweren. Teilnehmen können Arbeitssuchende, die 35 Jahre und älter und seit mindestens vier Jahren im Leistungsbezug sind, die gesundheitliche Einschränkungen haben oder bei denen minderjährige Kinder leben, die auch von der Förderung profitieren sollen. „Auch während der Beschäftigung können wir unsere Kunden weiter begleiten und sie passgenau  gemeinsam mit den Arbeitgebern bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung unterstützen“,  so Schierwater. Läuft alles wie geplant, können die ersten Stellen voraussichtlich Ende Oktober, Anfang November besetzt werden. Wer als Arbeitgeber Interesse hat, sich zu beteiligen, kann sich im Jobcenter dazu beraten lassen, Telefon 03631 650 831.

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