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Jobs für Eltern

Anlässlich des Aktionstags „Einstellungssache! Job für Eltern“ hat das Jobcenter über Wege informiert, wie sich Familie und Beruf besser vereinbaren lassen. Dieser bundesweite Aktionstag, den die Bundesagentur für Arbeit 2013 zum ersten Mal initiierte, soll das Fachkräftepotential von Eltern in den Fokus rücken. Rund 150 Kinder aus Familien, die Arbeitslosengeld II erhalten, werden dieses Jahr eingeschult. "Der Zeitpunkt des Schulanfangs ist nicht zufällig gewählt", sagt die Beauftragte für Chancengleichheit im Jobcenter Manuela Gorges. "Für die ABC-Schützen beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt, der die ganze Familie betrifft. Gerade jetzt sind positive Vorbilder wichtig. Deshalb wollen wir den Schwung des neuen Schuljahrs nutzen und insbesondere arbeitssuchende Eltern beraten und dabei unterstützen, zurück in den Beruf zu kehren."

Dazu hat Manuela Gorges gestern zu einer Informationsrunde ins Berufsinformationszentrum eingeladen und die Teilnehmer des ESF-Projekts FamWork14 der BVU besucht. Der Titel FamWork steht für Familie und Arbeit. Im Juli hat ein neuer sechsmonatiger Kurs begonnen. "Unsere Teilnehmer kommen überwiegend aus der Berufsrichtung Büroarbeit und Verkauf. Wir frischen hier ihre Kenntnisse auf, schauen ganz individuell, wo die Teilnehmer stehen, suchen gemeinsam nach offenen Stellen und schreiben Bewerbungen", sagt Petra Hoffmann, Betriebsstättenleiterin der BVU GmbH in Nordhausen. "In einer Woche fängt beispielsweise unser Kassentraining an, da bauen wir ein kleines Geschäft auf mit Scannerkasse, damit die Teilnehmer ganz praktisch üben können. Im Oktober folgt dann ein Praktikum zur Vertiefung der vorhandenen Fähigkeiten und Kenntnisse, teilweise auch zur Berufsorientierung und im Idealfall zur Anbahnung einer Beschäftigung." Von den anfangs 22 Teilnehmern haben zwei inzwischen schon einen Job gefunden, mit Unterstützung der Mitarbeiter der BVU.

Manuela Gorges vom Jobcenter haben die Teilnehmer von FamWork heute viele Fragen gestellt. "Wie man Arbeit und Familie unter einen Hut bekommen kann, betrifft nicht nur junge Eltern, sondern auch Großeltern, die Enkel mit betreuen und zunehmend auch pflegende Angehörige, diese Gruppe nimmt stetig zu", so Manuela Gorges. "Damit die Rückkehr ins Berufsleben gelingt, kann das Jobcenter Eltern insbesondere am Anfang unterstützen, beispielsweise mit einem Zuschuss zur Kinderbetreuung in Randzeiten, wenn Kita oder Hort nicht mehr geöffnet sind." Falls die Arbeitszeiten des einst erlernten Berufs kaum mehr mit dem Berufsleben vereinbar seien, komme auch eine neue Ausbildung in Frage. "Ich habe mit dem oft verbreiteten Missverständnis aufgeräumt, dass Berufsinformationszentrum sei nur für Schüler gedacht - im Gegenteil, auch wer sich später beruflich umorientieren möchte, findet hier Tipps und Infos." Wer sich zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf beraten lassen möchte, kann sich an die Beauftragte für Chancengleichheit im Jobcenter wenden, Telefon 03631 650 339.

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