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Bewerbung im Bundesprogramm geplant

Das Jobcenter des Landkreises Nordhausen bewirbt sich im Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“. Darauf hat sich jetzt die Trägerversammlung verständigt. Derzeit bereitet das Jobcenter die Bewerbungsunterlagen dafür vor, die bis Ende Juni dem Bundesarbeitsministerium vorliegen müssen. In dem neuen Bundesprogramm werden 100 Jobcenter als Modellregionen ausgewählt, das entspricht etwa einem Viertel aller Jobcenter bundesweit. Mit dem Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ will das Bundesarbeitsministerium bis zu 10.000 Arbeitssuchende fördern und damit der Langzeitarbeitslosigkeit begegnen. Das hiesige Jobcenter sieht in der Region gute Rahmenbedingungen für das Programm. „Wir können hier im Landkreis Nordhausen auf einer gut funktionierenden Netzwerkstruktur aufbauen. Für die Bewerbung im neuen Bundesprogramm sind wir bereits im Gespräch mit potentiellen Projektpartnern wie freien Trägern, Vereinen und Kommunen, bei denen eine Beschäftigung im Sinne des Programms möglich und sinnvoll ist“, so Heiko Röder, Geschäftsführer des Jobcenters.

 Erhält das Jobcenter Landkreis Nordhausen vom Bund den Zuschlag, so können eine bestimmte Anzahl von Arbeitssuchenden für drei Jahre lang bis zu 30 Stunden in der Woche sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden. Gefördert werden dürfen über das Programm Arbeitssuchende, die seit mindestens vier Jahren Leistungen beziehen. Im Fokus stehen dabei besonders zwei Zielgruppen: Zum einen Leistungsberechtigte mit gesundheitlichen Einschränkungen, zum anderen Bedarfsgemeinschaften mit Kindern. Denn hier erreiche die Förderung nicht nur die Langzeitarbeitslosen selbst, sondern zugleich deren Kinder. „Ein wichtiger Baustein des neuen Modellprogramms ist, dass unsere Mitarbeiter die Teilnehmer auch während der Beschäftigung weiter begleiten werden und wir damit gemeinsam mit den Arbeitgebern die berufliche und soziale Weiterentwicklung der Teilnehmer unterstützen können“, so Heiko Röder. „Unsere Zielsetzung ist es, gerade Langzeitarbeitslose in die Gesellschaft einzubinden und damit perspektivisch die Arbeitssuchenden wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt integrieren zu können.“ Auch aus Sicht des Landkreises wäre das Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ eine wichtige zusätzliche Maßnahme, um die Langzeitarbeitslosigkeit zu reduzieren. „Durch die zusätzlichen Mittel aus dem Bundesprogramm hätten wir die Chance, gerade Menschen, die bereits über längere Zeit auf Arbeitssuche sind, gezielt zu fördern und über einen Zeitraum von drei Jahren wieder an den Arbeitsmarkt heranzuführen“, sagt der Sozialdezernent des Landkreises Stefan Nüßle, der auch der Trägerversammlung des Jobcenters vorsitzt.  Eine Entscheidung, welche Regionen am Bundesprogramm teilnehmen werden, wird für den Sommer erwartet. Der Projektstart könnte dann im Herbst sein.

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