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Der Harz
Der Harzraum im Kreis Nordhausen - die Höhenlagen des Unterharzes - wurde 1960 als Landschaftsschutzgebiet "Südharz" ausgewiesen.
Relativ hohe Niederschläge und große klimatische Unterschiede zwischen den windoffenen Höhenlagen und den tief eingeschnittenen Tälern prägen das Klima.
Der geologische Untergrund besteht aus Grauwacke, Porphyr und Porphyrit sowie Schiefern. Es kommen vorwiegend naturnahe montane Buch- und Buchenmischwälder vor.

- 3-Tälerblick
Hier befinden sich die Naturschutzgebiete "Gräfenthal", "Vogelherd" und das "Brandesbachtal". Im NSG "Vogelherd" existiert einer der am höchsten gelegenen intakten Buchenbestände des Harzes. Weiterhin ist dort naturnaher Bergfichtenwald mit Europäischem Siebenstern anzutreffen.
Im Harz kommen viele Tier- und Pflanzenarten vor, die an ungestörte und abwechslungsreiche Biotope sowie an feuchtere Gebirgslagen gebunden und heute selten geworden sind. Wir finden hier unter anderem Wildkatze, Schwarzstorch, Schwarzspecht, Raufuß- und Sperlingskauz, Fichtenkreuzschnabel, Gebirgsstelze, Bergeidechse, Fadenmolch.
Besonders interessant, auf Grund extremer mikroklimatischer Unterschiede auf engstem Raum, ist das "Brandesbachtal".Durch diese Besonderheit bedingt, gibt es hier einen großen Reichtum an Tier- und Pflanzenarten in den Bergwiesen. Hervorzuheben ist die große Anzahl der hier nachgewiesenen Insektenarten.
Hier gedeihen unter anderem Bärwurz, Arnika, Großblütiger Fingerhut sowie die Trollblume, Hochstauden- und Pestwurzfluren sind ebenfalls bemerkenswert. Der Bachlauf wird häufig von naturnahen Auenwaldgesellschaften gesäumt.
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